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Ravensburg, 6. August 2014 

DLG-prämierte Qualität: OMIRA überzeugt im Experten-Test

Produkte im Rahmen der Internationalen DLG-Qualitätsprüfung für Milcherzeugnisse ausgezeichnet -
Umfangreiche Tests in den Bereichen Sensorik, Labor und Verpackung

Im Rahmen der Qualitätsprüfungen der DLG (Deutsche Landwirtschaft-Gesellschaft) für Milcherzeugnisse hat das DLG-Testzentrum Lebensmittel jetzt die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH mit 73 Gold-, 7 Silber- und 1 Bronze-Medaille für die Qualität ihrer Produkte ausgezeichnet. Die Produkte wurden in umfangreichen wissenschaftlichen Tests bewertet. Dazu zählten sensorische Experten-Analysen (z.B. Geruch, Geschmack, Farbe/Aussehen), Labortests sowie Verpackungskontrollen.

"Die DLG-prämierten Milcherzeugnisse zeichnen sich durch eine hohe Qualität und einen besonderen Genusswert aus. Alle Produkte wurden dafür in neutralen Tests auf Basis aktueller und wissenschaftlich abgesicherter Prüfmethoden von Experten getestet", unterstreicht Inka Scharf, Projektleiterin im DLG-Testzentrum Lebensmittel, die hohe Aussagekraft der Qualitätsprüfung und der DLG-Prämierungen.

 

 

Ravensburg, 24. Juli 2014

Geschäftsführer Ralph Wonnemann zu Gast bei Regio TV "Chefsache"

Am 23. Juli 2014 war OMIRA Geschäftsführer Ralph Wonnemann zum Thema "Der Milchmarkt in Deutschland" zu Gast bei Rolf Benzmann im Regio TV-Format "Chefsache": Regio TV Beitrag

Ravensburg, 04. Juni 2014 

PRESSEMITTEILUNG

Informationen zur Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH am 4. Juni 2014

Turnaround geschafft - OMIRA für Zukunft gut gerüstet

Aufsichtsrat und Geschäftsführer Ralph Wonnemann entlastet –

Erich Härle als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt

Im Nachgang zur heute stattfindenden Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH möchten wir Sie über die aktuelle Unternehmensentwicklung sowie die Fortschritte der Restrukturierung der OMIRA Gruppe informieren.

 

Unternehmensentwicklung 2013

Nachdem 2012 das Konzernergebnis bei -15,2 Mio. Euro lag, schaffte die OMIRA in einem Jahr den Turnaround und kann 2013 bereits ein positives Ergebnis von 4,7 Mio. Euro ausweisen.

Der Verlauf des Geschäftsjahres war geprägt durch insgesamt positive Rahmenbedingungen an den weltweiten Milchmärkten, von denen die OMIRA jedoch erst ab September voll profitieren konnte (Ursache waren u.a. belastende Altkontrakte wie schon früher berichtet), und der konsequenten Einleitung von Restrukturierungsmaßnahmen.

Die Milchanlieferung der OMIRA Gruppe verringerte sich 2013 bereits um 7,3 % auf neu 1.021.112 Tonnen. Diese Reduzierung war die Antwort der Milcherzeuger auf die Entwicklungen in den vorausgegangenen Jahren und wurde in Höhe des Gesamtabflusses von ca. 250 Mio. kg schon im Rahmen des Restrukturierungskonzeptes berücksichtigt. Im Laufe des Jahres ist es gelungen, die Milchmenge auf dem zu Jahresbeginn ungekündigten Niveau zu stabilisieren. Durch den Abschluss von neuen langfristigen Milchlieferverträgen bei gleichzeitiger Zahlung eines Zukunftsbonusses zum Jahreswechsel 2013/2014 konnte die OMIRA die benötigte Milchmenge frühzeitig sichern und sich eine gute Planungsgrundlage für die nächsten Jahre schaffen.

Der Rückgang der Gesamtproduktion konnte durch eine insgesamt verbesserte Verwertung ausgeglichen werden. Die teilweise Umschichtung der Produktion von unter hohem Preisdruck stehenden Frischeprodukten auf stark nachgefragte Trockenmilchprodukte wirkte sich – zusammen mit Preiserhöhungen im Frischebereich und weiteren Restrukturierungseffekten – positiv auf die Ergebnislage des Konzerns aus.

Ebenfalls positiv entwickelte sich der Milchpreis / kg (4,2 % Fett / 3,4 % Eiweiß). Während der von OMIRA ausbezahlte Preis bis zum Sommer 2013 noch deutlich unter dem durchschnittlichen Auszahlungsniveau lag, konnte er ab September 2013 bereits auf das Durchschnittsniveau angehoben werden. Mit einem voll erwirtschafteten Milchpreis von 41,5 Cent (seit November 2013 unverändert) hat die OMIRA im März 2014 sogar Platz 3 im nationalen Ranking der Molkereien belegt, was die positive Entwicklung des Unternehmens sowie den Erfolg des Restrukturierungskonzeptes belegt.

Das Ziel von Geschäftsführung und Aufsichtsrat zur Bereinigung aller Altlasten wurde durch eine deutliche Reduzierung der Finanzverschuldung auf nur noch 3,5 Mio. Euro (VJ 26,8 Mio. Euro) und eine konservative Bilanzierung per 31.12.13 konsequent umgesetzt. Auch das wieder gestiegene Eigenkapital in Höhe von 41,5 Mio. Euro spiegelt die positive Entwicklung wider.

Die OMIRA kann damit unbelastet von der Vergangenheit in die Zukunft schauen und ist gut gerüstet für das in 2014-2016 geplante Investitionsprogramm von fast 30 Mio. Euro, das weitgehend aus eigenem Cashflow bezahlt werden kann. Im Vordergrund dieser Maßnahmen stehen Effizienz- und Qualitätssteigerungen in den Werken Ravensburg und Neuburg/Donau.

Um für weitere Transparenz zu sorgen, veröffentlicht die OMIRA auf freiwilliger Basis erstmalig auch die Kosten des Managements, die sich in 2013 für das siebenköpfige Führungsteam inklusive der Abfindungen für die beiden abberufenen Geschäftsführer auf insgesamt 2,5 Mio. Euro beliefen. Ebenfalls erstmals freiwillig genannt werden auch die Vergütungen des 13-köpfigen Aufsichtsrats in Höhe von 220.000 Euro in 2013. 

 

Entwicklungen 2014

In den ersten Monaten des Jahres 2014 hat sich die OMIRA trotz der turbulenten Marktentwicklungen weiter stabilisiert. Dazu tragen neben der risikobewussten, zeitnahen Steuerung des Unternehmens auch Effekte aus den eingeleiteten Restrukturierungs-Maßnahmen bei:

-          in der Sparte „Nahrungsmittelindustrie“ konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Neben den Hauptkunden trugen                  dazu auch der Spotmarkt mit neuen interessanten Geschäftsanzeigen bei

-          die Frische-Sparte wurde planungsgemäß zurückgefahren und verläuft insgesamt im Rahmen der Planungen und                Marktentwicklung positiv

-          von Januar bis März 2014 konnte ein Milchgeld von 41,5 Cent / kg (inkl. durchschnittlichem Mengenzuschlag und                    Zukunftsbonus, bei 4,2 %  Fett / 3,4 % Eiweiß) erwirtschaftet und ausbezahlt werden

-          die finanzielle Konsolidierung hat sich fortgesetzt und bleibt neben dem adäquaten Milchgeld ein wichtiges Ziel für                 2014

 Die aktuellen Entwicklungen an den Weltmärkten, die u.a. durch hohe Preisschwankungen und eine stark wachsende Milchmenge geprägt sind, belasten im gesamten Markt derzeit die Preissituation für Milchprodukte. Die OMIRA wird sich dieser Entwicklung nicht entziehen können  und steuert im weiteren Jahresverlauf eine weiche Landung der Rohmilchpreise an. Die Entwicklungen im Herbst, die maßgeblich von der zum 01.04.2015 auslaufenden Milchquote bestimmt werden, bleiben abzuwarten.

Insgesamt schaut die OMIRA, die diese Marktentwicklungen bereits in ihrem Restrukturierungskonzept berücksichtigt hat, mit der eingeschlagenen 3-Säulen-Strategie zuversichtlich in die Zukunft. Damit die positiven Entwicklungen fortgesetzt werden können, wird das Restrukturierungskonzept weiter konsequent umgesetzt. Nach den bereits erfolgreich umgesetzten Meilensteinen:

-          Sicherung der notwendigen Milchmenge

-          Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit Mondelez International

-          Integration der Neuburger Milchwerke GmbH & Co. KG

-          Verhandlung eines fairen Sozialplans  mit den Beschäftigten des Werkes Rottweil sowie

-          Restrukturierung der Organisationsstruktur und Einführung neuer Steuerungsinstrumente

stehen jetzt mit der Abwicklung der Produktionsstilllegung im Werkt Rottweil sowie mit der Ertüchtigung der Tochtergesellschaft Neuburger Milchwerke GmbH & Co. KG die nächsten Herausforderungen an.

 

Härle als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt –

Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Aufsichtsrat entlastet

Dass dabei alle Beschäftigten an einem Strang ziehen und Aufsichtsrat und Geschäftsführung in der neuen Konstellation vollstes Vertrauen genießen, zeigt auch die vollständige Entlastung des aktuellen Aufsichtsrates und Geschäftsführer Ralph Wonnemann sowie die Wahl des Aufsichtsrates in der heutigen Gesellschafterversammlung.  

Turnusgemäß stellten sich Erich Härle (Aufsichtsratsvorsitzender), Wolfgang Kleiner und Alois Frey zur Wiederwahl. Alle drei Herren wurden mit überzeugenden Mehrheiten für weitere 4 Jahre in ihren Ämtern bestätigt und Erich Härle in der nach der Wahl einberufenen Aufsichtsratssitzung einstimmig als Vorsitzender bestätigt. Gleiches gilt für seinen Stellvertreter, Ewald Kostanzer.

Härle wird hierbei seinen eingeschlagenen Kurs fortsetzen und die genossenschaftliche Philosophie mit hoher Transparenz und Offenheit für die Gedanken der Gesellschafter weiter forcieren. Darüber hinaus ist es Härle ein großes Anliegen, die Arbeit des Aufsichtsrates weiter zu professionalisieren und zu optimieren. Eine wichtige Neuerung unter seiner Führung ist die Festlegung klarer Regeln wie z.B. von Geschäftsordnungen, die die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsleitung einerseits und Aufsichtsrat und Gesellschaftern andererseits regeln. Zudem wird jedes Aufsichtsratsmitglied obligatorisch ein Qualifizierungsprogramm der Akademie Deutscher Genossenschaften absolvieren.

Die OMIRA geht somit gestärkt in das Jahr 2014 und kann sich gut gerüstet den Herausforderungen des stark volatil geprägten Milchmarktes stellen. 

Weitere Informationen können Sie dem Geschäftsbericht 2013 entnehmen.  

 

Mit freundlichen Grüßen

Erich Härle                                                                            Ralph Wonnemann
(Aufsichtsratsvorsitzender                                                 (Geschäftsführer)
stellv. für den gesamten Aufsichtsrat) 

 

Ravensburg, 22. April 2014

Aktuelle Information zum Brand im OMIRA-Werk Rottweil am 18.4.2014

Verhältnismäßig glimpflich ist der Brand ausgegangen, der am 18.4.2014 im OMIRA-Werk Rottweil ausgebrochen ist. Alle fünf Mitarbeiter die vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert wurden, konnten dieses am Karfreitag bereits wieder verlassen. Die genaue Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache werden aktuell noch ermittelt. Derzeit wird aber davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt in der Beleuchtung das Feuer ausgelöst hat. Der Brand brach in einem Kellerraum mit eingelagerten Kartonagen abseits der Produktionsanlagen aus, so dass die Produktion vom Brand nicht betroffen war und gleich am Karfreitag wieder aufgenommen werden konnte. Lieferengpässe sind deshalb nicht zu erwarten. Auch die Aufräumarbeiten wurden am Karfreitag bereits in die Wege geleitet und über die Osterfeiertage vorangetrieben so dass aktuell bereits wieder fast Normalität herrscht. „Wir sind sehr erleichtert, dass so schnell wieder zur Routine übergangen werden konnte. Das Wichtigste für uns ist aber, dass alle fünf Mitarbeiter unverletzt aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten und dass auch sonst kein Mitarbeiter zu Schaden gekommen ist,“ so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. Sein Dank gilt neben der Feuerwehr besonders auch den OMIRA-Mitarbeitern die über die Osterfeiertage tatkräftig mit angepackt und aufgeräumt haben. „Dies ist nicht selbstverständlich und freut uns sehr“, so Wonnemann weiter.   

 

 

Ravensburg, 18. April 2014  

Brand im OMIRA-Werk Rottweil  

In der Nacht zum Karfreitag brach aus bisher noch ungeklärter Ursache ein Brand in einem Verpackungsmateriallager im OMIRA-Werk in Rottweil aus. Die Mitarbeiter des Werkes bemerkten den Brand gegen 23 Uhr und unternahmen bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits erste Löschversuche. Ein Übergreifen des Feuers auf das ebenfalls im Gebäude gelagerte Wasserstoffperoxid konnte verhindert und größerer Schaden vermieden werden. Durch die starke Rauchgasentwicklung mussten 5 Mitarbeiter vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht werden, vier Mitarbeiter konnten das Krankenhaus inzwischen glücklicherweise wieder verlassen. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache und Schadenshöhe laufen aktuell. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern sind wir bemüht, so schnell wie möglich wieder Betriebssicherheit herzustellen.  

 

 

Ravensburg, 01. April 2014

KEINE Listerien in OMIRA Camembert 45%, 125g

Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes hatte die Firma Bergpracht Milchwerk u.a. den Artikel OMIRA Camembert 45%, 125g vorsorglich zurückgerufen. Inzwischen liegen alle Probenergebnisse der untersuchten Ware vor. Es wurde festgestellt, dass beim OMIRA Camembert 45%, 125g KEINE einzige Probe mit Listerien belastet war. In Abstimmung mit der Veterinärbehörde und des CVUA Sigmaringen hatte die Firma Bergpracht zudem eine erweiterte Probenahme von Produkten aus den Reifungsräumen und des Lagerbestands veranlasst und von einem neutralen akkreditierten Labor untersuchen lassen. Auch das CVUA Sigmaringen führte eigene Untersuchungen durch. Die Firma Bergpracht Milchwerk hat uns daher mitgeteilt, dass einer Wiederauslieferung des Produktes OMIRA Camembert nichts mehr im Wege steht. Es werden zudem erweiterte Kontrollmaßnahmen mit der Lebensmittelüberwachung abgestimmt und durchgeführt. 

 

 

Ravensburg, 22. März 2014

Produktrückruf OMIRA Camembert 45%, 125g

Die Firma Bergpracht Milchwerk, die den Artikel OMIRA Camembert 45%,125 g herstellt, ruft diesen vorsorglich und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes zurück. Obwohl bislang bei keinem Weißschimmelprodukt der Fa. Bergpracht Milchwerk Listeria monocytogenes nachgewiesen wurde und aktuell keine Anhaltspunkte für das Vorhandensein dieses Keimes vorliegen, wird diese Vorsichtsmaßnahme ergriffen. OMIRA Camembert 45%, 125g mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 21.4.2014 sollte deshalb sicherheitshalber nicht verzehrt, sondern vernichtet oder in den Handel zurückgebracht werden.  

 

 

Ravensburg, 21. März 2014 

PRESSEMITTEILUNG
OMIRA: Kartellamt stimmt Intergration der Neuburger Milchwerke KG zu

Nachdem im Februar die Gesellschafterversammlungen sowie die Aufsichtsräte von OMIRA und Neuburger jeweils mit 100% für eine Integration gestimmt haben, gibt jetzt auch das Kartellamt grünes Licht. Somit steht dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen nichts mehr im Wege, die entsprechenden Verträge sind ebenfalls von beiden Seiten bereits unterzeichnet worden. Die Neuburger Milchwerke werden damit zu einer 100%-Tochter der OMIRA GmbH. Im Zuge dieses Schrittes werden die Anteile, die die Neuburger Milchwerke an der OMIRA halten von 12% auf 21,5% erhöht. Diese Quote entspricht der Milchmengenverteilung und dokumentiert die Vertiefung des gemeinsamen Weges.

Mit freundlichen Grüßen

 

Erich Härle                                                    Ralph Wonnemann
(Aufsichtsratsvorsitzender                            (Geschäftsführer)
stellv. für den gesamten Aufsichtsrat)

 

 

Ravensburg, 17. März 2014

PRESSEMITTEILUNG
Neuer Geschäftsführer für OMIRA


Der Aufsichtsrat der OMIRA hat heute den bisherigen Interims-Geschäftsführer, Herrn Ralph Wonnemann, einstimmig zum Geschäftsführer der OMIRA für die nächsten Jahre bestellt. Herr Wonnemann hat im Januar 2013 erfolgreich damit begonnen, ein Sanierungskonzept zur Stabilisierung der damals angeschlagenen OMIRA zu entwickeln.

Nach Abberufung der vorherigen Geschäftsführung wurde ein strukturiertes Auswahlverfahren für die Neubesetzung der Geschäftsführung durchgeführt und mit einer Reihe von Bewerbern Gespräche geführt. Für die Dauer des Verfahrens zur Auswahl einer neuen Unternehmensspitze war Herr Wonnemann im Oktober 2013 zunächst vorübergehend als Geschäftsführer bestellt worden. Da Herr Wonnemann als Entwickler des Sanierungskonzepts bestens geeignet ist, dessen Umsetzung auch langfristig zu begleiten und er im Unternehmen und bei den Gesellschaftern breite Zustimmung erhält, hat der Aufsichtsrat im Rahmen des Auswahlprozesses für die neue Geschäftsführung entschieden, 
Herrn Wonnemann dauerhaft zu verpflichten. „Da die OMIRA über ein kompetentes und erfahrenes Management in der zweiten Reihe verfügt, haben wir beschlossen, nur einen Geschäftsführer auszuwählen. Mit Herrn Wonnemann haben wir einen hochkompetenten und branchenerfahrenen Mann gefunden, der das Unternehmen und die jetzt notwendigen Maßnahmen bereits bestens kennt. Es freut uns sehr, dass wir damit im gesamten Restrukturierungsprozess und darüber hinaus eine Kontinuität bei der Unternehmensführung erreichen werden. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass die OMIRA mit Herrn Wonnemann für die noch anstehenden großen Aufgaben in den nächsten Jahren ihren Erfolgskurs der letzten Monate weiter fortsetzen wird“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Erich Härle.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Erich Härle                                                     
(Aufsichtsratsvorsitzender                           
stellv. für den gesamten 
Aufsichtsrat)

 

 

Ravensburg, 21. Februar 2014

PRESSEMITTEILUNG
OMIRA Standort Rottweil: Betriebsrat und Geschäftsleitung verabschieden Sozialplan 

Die OMIRA Geschäftsleitung und der Betriebsrat des Werkes in Rottweil haben sich auf einen für beide Seiten fairen Sozialplan geeinigt. Die entsprechenden Inhalte wurden in den letzten Wochen und Monaten in mehreren Verhandlungsrunden intensiv diskutiert und heute, den 21. Februar 2014, zum Abschluss gebracht.
Der Sozialplan war notwendig geworden, da der OMIRA im Zuge des Restrukturierungskonzeptes keine Alternative zur Schließung des Standortes in Rottweil bleibt.

Der auf Basis von Betriebszugehörigkeit, Altersstruktur sowie weiteren sozialen Aspekten abgeschlossene Sozialplan bietet den Rottweiler-Mitarbeitern neben finanziellen Entschädigungen auch die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung in den anderen OMIRA-Werken Ravensburg und Neuburg. Für die Rottweiler-Auszubildenden gibt es ebenfalls spezielle Angebote zur Weiterführung ihrer Ausbildung im Werk Ravensburg. Diese beinhalten die Stellung einer kostenlosen Wohnmöglichkeit während der Ausbildungsdauer, um die Auszubildenden finanziell zu entlasten.
Um den Produktionsablauf bis zur endgültigen Schließung des Werkes im Oktober 2014 noch möglichst reibungslos gewährleisten zu können, gibt es für die Auslaufphase ein Konzept, welches das weitere Engagement der Mitarbeiter zusätzlich belohnt. In Summe wurde ein für beide Seiten zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, auch wenn die Ausarbeitung eines Sozialplans immer eine große Herausforderung darstellt, da dieser immer eng mit menschlichen Schicksalen verbunden ist. „Es waren für beide Seiten keine einfachen Verhandlungen, die aber trotzdem von gegenseitigem Respekt und einem fairen Umgang miteinander geprägt waren. Dies ist in einer solchen Lage nicht selbstverständlich.
Dafür bedanke ich mich beim Betriebsrat Rottweil“ betont Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.
„Der nächste Schritt ist jetzt die Intensivierung der Suche nach Interessenten für den Standort. Es würde uns sehr freuen, wenn durch einen neuen Nutzer eventuell ein Teil unserer Mitarbeiter eine neue Beschäftigung erhalten würde“ betont Wonnemann.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ralph Wonnemann 
(Geschäftsführer)

  

Ravensburg, 01. Februar 2014

PRESSEMITTEILUNG
Meilenstein erreicht: OMIRA integriert Neuburger Milchwerke KG

Mit einem überzeugenden Ergebnis von 100% hat die Gesellschafterversammlung der OMIRA GmbH am vergangenen Donnerstag der Integration der Neuburger Milchwerke in die OMIRA zugestimmt. Am heutigen Samstag hat die Gesellschafterversammlung der Neuburger Milchwerke dieses Ergebnis bestätigt und ebenfalls mit 100% zugestimmt.
Die Neuburger Milchwerke werden damit zu einer 100%-Tocher der OMIRA GmbH. Im Zuge dieses Schrittes werden die Anteile, die die Neuburger Milchwerke an der OMIRA halten von 12% auf 21,5% erhöht. Diese Quote entspricht der Milchmengenverteilung und dokumentiert die Vertiefung des gemeinsamen Weges.

Die Integration der Neuburger Milchwerke war angestrebt worden, um die seit 1999 bestehende Kooperation auf eine rechtlich aktuelle und solide Basis zu stellen und so gleichzeitig ein klares Zeichen für eine gemeinsame strategische Zukunft zu setzen. Die Weichen für die Umsetzung  der im Restrukturierungskonzept vorgestellten 3-Säulen-Strategie sind damit gestellt. „Es freut mich sehr, dass mit der Integration der Neuburger Milchwerke ein weiterer wichtiger Meilenstein des Restrukturierungskonzeptes erreicht werden konnte. Die Einstimmigkeit der beiden Aufsichtsräte zusammen mit der geschlossenen Zustimmung der beiden Gesellschafterversammlungen zeigen, dass alle Beteiligten die Wichtigkeit dieser Maßnahme erkannt haben und ganz dahinter stehen“ so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. Im Februar sollen die notwendigen Verträge unterzeichnet werden. Gleichzeitig werden die betrieblichen Schritte final ausgearbeitet und umgesetzt, so Wonnemann weiter. „Eine Integration in diesem Ausmaß ist immer sehr komplex, die für beide Firmen resultierenden Vorteile sind jedoch von so großer Bedeutung, dass wir uns gerne dieser Herausforderung stellen“ betont der Aufsichtsratsvorsitzende der OMIRA, Erich Härle. Die OMIRA startet damit positiv in das Jahr 2014. So konnten mit der Sicherung der notwendigen Milchmengen und der aktuellen Zustimmung zur Integration bereits in den ersten Wochen des Jahres zwei wichtige Etappenziele erreicht werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Erich Härle                                                     Ralph Wonnemann
(Aufsichtsratsvorsitzender                           (Geschäftsführer)
stellv. für den gesamten
Aufsichtsrat)

 

 

Ravensburg, 13. Januar 2014

PRESSEMITTEILUNG
OMIRA - Geplante Milchmenge ist gesichert

Die OMIRA Gruppe startet gut ins neue Jahr: die für die Restrukturierung notwendige Milchmenge von über 800 Mio. kg ist langfristig gesichert. Bis Ende Dezember hatten die Milcherzeuger Zeit die neuen Milchlieferverträge abzuschließen und sich den Zukunftsbonus zu sichern. Der gute Rücklauf freut Geschäftsführung und Aufsichtsrat. „Viele der Milcherzeuger, die mit ihrer Kündigung ein Signal setzen wollten, zeigen nun mit dem Abschluss des neuen Vertrages, dass sie die OMIRA auf einem guten Weg sehen und diesen unterstützen“ so Erich Härle, Aufsichtsratsvorsitzender der OMIRA. Dass die jetzt gesicherte Milchmenge unabhängig von der Biomilchmenge ist, die die OMIRA Mitte des Jahres an andere Molkereien abgibt, stellt für Härle einen weiteren kleinen Meilenstein dar. Ausruhen möchte sich die OMIRA jedoch nicht: „Wir sind zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Milcherzeuger von der positiven Entwicklung der OMIRA überzeugen können. „Nach wie vor haben wir Interesse an weiteren Milchmengen im konventionellen und Alpenmilchbereich, die zu unserer Strategie passen“ betont Geschäftsführer Ralph Wonnemann.

Den nächsten wichtigen Schritt für die OMIRA Gruppe stellt jetzt die Integration der Neuburger Milchwerke dar. Diese soll bis Anfang Februar erfolgen. Die Aufsichtsräte von OMIRA und Neuburger haben ihre einstimmige Zustimmung hierzu bereits erteilt. Die endgültige Entscheidung wird dann von der Gesellschafterversammlung getroffen. Wonnemann zeigt sich optimistisch: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Gesellschafterversammlung der Integration zustimmt und wir damit ein weiteres großes Etappenziel erreichen.“

  

Mit freundlichen Grüßen 

 

Erich Härle                                                    Ralph Wonnemann
(Aufsichtsratsvorsitzender                             (Geschäftsführer)
stellv. für den gesamten
Aufsichtsrat)

 

 

Ravensburg, 18. Dezember 2013

PRESSEMITTEILUNG 
OMIRA spendet 10.000 Euro an Radio7 Drachenkinder

Spende statt Weihnachtsgeschenke – unter diesem Motto hat die OMIRA im Rahmen des Radio 7 Spendenmarathons einen Scheck über 10.000 Euro an die Radio 7 „Drachenkinder“ übergeben. „Wir finden die Aktion „Drachenkinder“ vorbildhaft,
da wir hier sicher sein können, dass das Geld dort ankommt wo es gebraucht wird und vielen Kindern in unserer Region wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird“ so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.
„Wir fühlen uns der Region sehr verbunden und haben hier viele Milcherzeuger und Mitarbeiter. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und stattdessen die Radio 7 „Drachenkinder“ zu unterstützen“ berichtet Wonnemann. Die Entscheidung hierzu wurde zusammen mit dem Aufsichtsrat getroffen und kam bei Kunden und der Belegschaft sehr gut an.

Die Mitarbeiter in Ravensburg waren von dem Engagement so begeistert, dass sie sich kurzerhand entschlossen haben, selbst eine Sammelkasse aufzustellen und einen eigenen Beitrag zu leisten. Hier sind in 2 Tagen zusätzlich noch 662 Euro zusammengekommen. „Es freut uns sehr, dass die Mitarbeiter hier spontan auch noch einen so hohen Beitrag gesammelt haben. Dies zeigt, dass alle Mitarbeiter hinter der Spendenaktion stehen und die Wichtigkeit der Radio 7 „Drachenkinder“ kennen. Es ist schön, dass die OMIRA und ihre Mitarbeiter im Rahmen des Radio 7 Spendenmarathons erstmalig auch ihren Beitrag leisten und so den Kindern wieder ein bisschen Hoffnung schenken“ so Wonnemann weiter.

Die Radio 7 „Drachenkinder“ ist eine Aktion, die Kinder und Jugendliche unterstützt, die ohne eigenes Verschulden in lebensbedrohliche Situationen geraten sind.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Erich Härle                                                    Ralph Wonnemann
(Aufsichtsratsvorsitzender                             (Geschäftsführer)
stellv. für den gesamten
Aufsichtsrat)

v.l.n.r. OMIRA-Maskottchen Axel, Geschäftsführer Ralph Wonnemann, Radio 7 Redakteurin Karin Rothaupt

Ravensburg, den 11. Dezember 2013

Großes Interesse am OMIRA-Alpenmilchpaket

Vom 2. - 8.12.2013 konnten die OMIRA Milcherzeuger aus der Alpenmilchregion die neuen Milchlieferverträge zeichnen und dadurch einen für 5 Jahre garantierten Milchpreis in Höhe des bayerischen Durchschnitts zuzüglich 0,5 Cent erhalten.
„Die hohe Zahl an Rücksendungen freut uns sehr und bestärkt uns, den eingeschlagenen Kurs weiter zu gehen“ so
Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. Da aktuell sogar mehr Rücksendungen vorliegen als zur Erfüllung des Mondelez-Vertrages notwendig sind, wird Wonnemann erneut das Gespräch mit Mondelez suchen und über eine Erhöhung der für 2014 vertraglich vereinbarten Mengen sprechen. Diese erhöhen sich ab 2015 turnusgemäß jährlich. Bereits jetzt wird die OMIRA die überzeichneten Mengen auf eine Warteliste nehmen. Mit diesem Meilenstein ist ein Großteil der OMIRA Milchmenge für eine langfristige hochwertige Verwertung gesichert. Das liefert einen großen Beitrag für einen insgesamt stabilen Milchpreis der OMIRA und der Neuburger Milchwerke.

Der nächste Schritt für die OMIRA-Milcherzeuger ist die Rücksendung der weiteren Milchlieferverträge, die einen in 2014 ausgezahlten Zukunftsbonus von 0,5 Cent / kg sichern. „Unsere neue offene Kommunikationspolitik und der seit September 2013 gute Milchpreis sind Zeichen für unsere Milcherzeuger, dass wir auf einem guten Weg sind“ so Erich Härle, Aufsichtsratsvorsitzender der OMIRA. „Die Milcherzeuger glauben an den Erfolg und die Vertragsabschlüsse verlaufen erwartungsgemäß positiv“ so Härle weiter.

Mit freundlichen Grüßen

 

Erich Härle 
(Aufsichtsratsvorsitzender stellv. für den gesamten Aufsichtsrat)         

          
Ralph Wonnemann
(Geschäftsführer)

 

 

Jubilarfeier im Kultur und Kongresszentrum Weingarten 2013

In einer gemeinsamen Jubilarfeier konnten wieder eine Reihe langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anlässlich
40 Jahre, 25 Jahre sowie 10 Jahre Betriebszugehörigkeit durch den Geschäftsführer Ralph Wonnemann geehrt werden. 

„Die Bedeutung von treuen Mitarbeitern für ein Unternehmen“ stellte Herr Wonnemann in seiner Ansprache in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Den Erfolg und die positive Entwicklung bei den Restrukturierungsarbeiten nach dem schwierigen Wirtschaftsjahr und den damit einhergehenden Veränderungen in der OMIRA sieht der neue Geschäftsführer zu einem guten Teil auch in der Arbeit und dem Engagement von erfahrenen und treuen Mitarbeitern.  

Für alle Jubilare gab es zudem eine Jubiläumsgabe, die OMIRA Verdienstmedaille sowie für 25 und 40 Jahre Zugehörigkeit eine Urkunde der IHK Weingarten.  

Von links nach rechts: Betriebsratvors. Egon Burr, Marieke Klauenberg, Dr. Stefan Bayr, Helga Karius, Bettina Halder; 2. Reihe: Verena Rothfuss, Dietmar Mink, Christoph Brändle; 3. Reihe: Paul Finsterle, Ralf Fischer, Joachim Ringen, Ralph Stemmer; 4. Reihe: Claudia Roos, Rico Schuhknecht, Markus Jautz, Geschäftsführer Ralph Wonnemann, hinten: Hans Pompiati, Hartmuth Jost, Klaus-Dieter Wolfer, Eberhard Müller, Armin Gut, Peter Stehle, Wolfgang Faißt; Auf dem Bild fehlen; Artur Schmid, Klaus Frick, Klaus-Peter Allweiler, Hans-Walter Taube, Rainer Denzler, Nicolae-Viorel Fleischer, Alexander Gläser, Karl Josef Längle, Katica Gagulic

Ravensburg, den 19. November 2013

PRESSEMITTEILUNG 
Mondelez Deutschland schließt 5-Jahres-Vertrag mit OMIRA ab

Der Lebensmittelkonzern Mondelez Deutschland (bis Oktober 2012 unter dem Namen
„Kraft Foods“ bekannt) hat einen 5-Jahres-Vertrag mit der OMIRA abgeschlossen.
Gegenstand dieses langjährigen Vertrages ist die Lieferung von sogenanntem Alpenmilch-Pulver, dass u.a. in dem Mondelez-Produkt Milka Alpenmilch-Schokolade verwendet wird.
Das Alpenmilch-Pulver wird aus Milch hergestellt, die aus einer genau definierten Region rund um die Alpen kommt und hohe Qualitätsstandards erfüllen muss. Gestartet wird mit einer Liefermenge von 300 Millionen kg Alpenmilch pro Jahr, ab dem zweiten Jahr ist eine jährliche Steigerung um fünf bis zehn Prozent vorgesehen. „Wir freuen uns sehr, dass Mondelez auch zukünftig großes Vertrauen in die OMIRA setzt und wir für die Milcherzeuger, Mondelez und die OMIRA mit dem Abschluss des 5-Jahres-Vertrages eine optimale Planungssicherheit für die nächsten Jahre erhalten“ so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. Darüber hinaus macht es Stolz zu wissen, dass ein Stück OMIRA in vielen Tafeln Milka Alpenmilch-Schokolade enthalten ist, ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende Erich Härle. Die OMIRA hat mit dem Abschluss dieses Vertrages ein weiteres Etappenziel in der erfolgreichen Neuausrichtung erreicht.

Mit freundlichen Grüßen

 

Erich Härle 
(Aufsichtsratsvorsitzender stellv. für den gesamten Aufsichtsrat)                   

Ralph Wonnemann
(Geschäftsführer)

Ravensburg, den 15. Oktober 2013

PRESSEMITTEILUNG                                                                                                                                                                                                                                                               Ralph Wonnemann zum Interims-Geschäftsführer bestellt, Erich Härle als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt

Die OMIRA befindet sich wieder in ruhigem Fahrwasser. Nach der überzeugenden Mehrheit für das Restrukturierungskonzept kommt jetzt auch Ruhe in die Personalien des Unternehmens. So hat der Aufsichtsrat den Generalbevollmächtigten Ralph Wonnemann zum Interims-Geschäftsführer bestellt, um ohne Zeitdruck die Gespräche mit den Kandidaten fortsetzen zu können. „Diese Lösung ist für uns und die OMIRA ideal. Herr Wonnemann kennt das Unternehmen und besitzt das Vertrauen der Finanzierer sowie des gesamten Aufsichtsrates. Wir können uns somit auf die wesentlichen Sach-Gesichtspunkte konzentrieren und die notwendigen Entscheidungen in Ruhe treffen“ so Erich Härle, stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat. Wie zufrieden der Aufsichtsrat insgesamt mit der Entwicklung der letzten Wochen ist, zeigt auch die Bestätigung von Erich Härle als Aufsichtsratsvorsitzenden. Dieser freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen und sieht dieses als Ansporn für die kommenden Monate: „Die Entwicklungen sind positiv und wir werden alles daran setzen, dass dies auch so bleibt und wir die Milcherzeuger wieder komplett zufriedenstellen.“ Um die Bedeutung der Erzeuger außerhalb der Alpenmilch-Region zu dokumentieren, wurde Ewald Kostanzer als neuer Stellvertreter gewählt. Dem bisherigen Stellvertreter Walter Böhmer dankt die OMIRA ganz besonders für seinen geleisteten Einsatz.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Erich Härle                
(Aufsichtsratsvorsitzender stellv. für den gesamten Aufsichtsrat)

Ralph Wonnemann       
(Generalbevollmächtigter)
  
Dr. Stefan Bayr
(Geschäftsführer)
 

 

Ravensburg, den 05. September 2013

Pressemitteilung:
Kurzinformation zur Gesellschafterversammlung vom 05. September 2013

Gesellschafterversammlung gibt grünes Licht für Restrukturierungsplan

Mit einer überzeugenden Mehrheit von 96% wurde das vom Generalbevollmächtigten Ralph Wonnemann vorgestellte Restrukturierungskonzept in der heute statt findenden Gesellschafterversammlung befürwortet.
Die Gesellschafterversammlung bestätigt somit den eingeschlagenen Kurs zur erfolgreichen Neuausrichtung der OMIRA und gibt grünes Licht für die damit verbundenen Maßnahmen. Ebenso eindeutig wurden der vorgelegte Jahresabschluss 2012 mit 99%, sowie der Verlustvortrag mit 98% von der Gesellschafterversammlung bestätigt.
In positiv geführten Diskussionen wird deutlich, dass die Gesellschafter bereit sind, die OMIRA auf dem Weg zur neuen Stärke zu begleiten. Dies machte auch die Bestätigung der zur Wiederwahl anstehenden Aufsichtsratsmitglieder Willi Armbruster, Konrad Kling und Ewald Kostanzer deutlich. Zudem wurde der komplette Aufsichtsrat entlastet, lediglich die Entlastung des bereits ausgeschiedenen Geschäftsführers Dr. Wolfgang Nuber, sowie des bis Ende Oktober 2013 tätigen Geschäftsführers Dr. Stefan Bayr wurde verweigert.
Das sich die OMIRA wieder auf einem guten Weg befindet, spiegelt sich auch in der für September 2013 angekündigten Milchpreiserhöhung wieder. So wird der voll erwirtschaftete Milchpreis erstmalig in diesem Jahr wieder 39 Cent (inkl. durchschnittlichem  Mengenzuschlag) betragen. Ein Beweis, dass die OMIRA die Weichen für die Zukunft richtig gestellt hat.

Mit freundlichen Grüßen


Erich Härle (Aufsichtsratsvorsitzender – stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat)

Ralph Wonnemann (Generalbevollmächtigter)

Dr. Stefan Bayr (Geschäftsführer)

Bild: Josef Diebolder

 

Ravensburg, den 04. September 2013


PRESSEMITTEILUNG

OMIRA auf dem Weg zur neuen Stärke

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie über die aktuelle Unternehmensentwicklung und Fortschritte in der Restrukturierung der OMIRA-Gruppe informieren.

Die letzten Monate hat das Unternehmen mit der Unterstützung des Generalbevollmächtigten Ralph Wonnemann und externen Beratern aktiv genutzt um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Die Finanzierungspartner unterstützen den eingeschlagenen Weg. Mit den geschaffenen Voraussetzungen wird die OMIRA ab September ihre neue wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auch durch Auszahlung eines überdurchschnittlichen Milchgeldes unter Beweis stellen.

Seit Februar 2013 wurden die Entwicklungen der Vergangenheit sowie Stärken und Schwächen der OMIRA-Gruppe analysiert. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf zahlreichen internen und externen Ereignissen des Jahres 2012. Diese haben sich in Kombination mit unzureichenden Steuerungssystemen negativ auf die Leistung von OMIRA ausgewirkt. Der Jahresfehlbetrag der Gruppe lag 2012 bei ca. 15 Mio.€.
Bereits im Laufe des Jahres 2012 war das Unternehmen nicht mehr in der Lage ein wettbewerbsfähiges Milchgeld an seine Lieferanten zu bezahlen. Diese Milchgeldunterzahlung sowie das verlorene Vertrauen seitens der Gesellschafter/Milchlieferanten in das Unternehmen und sein Management haben bereits Ende 2012 zu Kündigungen der Milchlieferverträge geführt. Auf Basis der aktuell vorliegenden Kündigungen wird die OMIRA-Gruppe bis 2015 ca. 250 Mio.kg Milch v.a. in der Region Ravensburg/Rottweil verlieren.  

Seit dem Frühjahr 2013 wurden zahlreiche Sofortmaßnahmen eingeleitet, um die Fehler aus der Vergangenheit abzustellen und die Unternehmenssituation zu stabilisieren.
Als erstes wurden Unternehmenssteuerungsinstrumente wie Monatsreporting, Liquiditätsplanung, Vertriebscontrolling und Milchgeldprognose verbessert oder neu eingeführt.
Alle wichtigen Vertragsverhandlungen laufen seit Frühjahr 2013 auf Basis eines „Vier-Augen-Prinzips“ und indizierten Preisformeln im Industriegeschäft. Im Laufe des Jahres 2013 wurden keine Kontrakte zu Dumping-Preisen abgeschlossen: es wurde gezielt auf einige defizitäre Produkte/Kunden verzichtet. Ebenfalls wurde eine Neuordnung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats eingeleitet.
Mit der Umsetzung der Sofort-Maßnahmen und gestützt durch die gute Marktsituation wurde die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der OMIRA-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr kontinuierlich verbessert. Das kumulierte positive Halbjahresergebnis der Gruppe 2013 liegt deutlich über dem Vorjahresniveau. Diese erfreuliche Entwicklung macht eine sukzessive Anhebung des Milchgelds von 31,5 Cent/kg im März-April 2013 bis auf 37,5 Cent/kg im August 2013 möglich. Bei konsequenter Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen bestehen weitere Potenziale. Die OMIRA wird sich bei deren Hebung an der Leitlinie orientieren, nur erwirtschaftetes Milchgeld auszuzahlen.

Das Kernziel der Restrukturierung der OMIRA-Gruppe ist die nachhaltige Ertragsverbesserung und folglich das Wiedererlangen der Attraktivität für die Milchlieferanten durch die Auszahlung vom Milchgeld mind. auf dem Niveau des Branchendurchschnitts in Bayern/Baden-Württemberg. Angesichts der erwarteten Verwerfungen im Milchmarkt durch den Wegfall der Milchquote im Jahr 2015 hat dabei auch die Vorsorge auf diese Situation große Bedeutung.

Das entwickelte Restrukturierungskonzept baut auf den vorhandenen Stärken der OMIRA-Gruppe mit Berücksichtigung von zukünftigen Chancen und Möglichkeiten. Hierbei sind z.B. die einmalige Kompetenz in der Herstellung von laktosefreien Produkten unter der Premium-Marke „MinusL“ sowie eine starke Marktpositionierung im Bereich Industrieprodukte (wie Milchpulver und Butteröl) mit dem Prädikat „Alpen“ zu erwähnen.
Die sukzessive Risikoreduzierung ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Restrukturierungsvorhabens und verfolgt das Ziel, diverse Schwachstellen in der heutigen Ausrichtung der Gruppe zu eliminieren. Diese sind v.a. die immer noch zu starke Konzentration auf das hoch preisvolatile Frischegeschäft (v.a. im Bereich Konsummilch) mit negativen Zukunftsprognosen sowie die Dezentralität der Produktionsstandorte mit unterschiedlich stark ausgeprägten Reinvestitionsbedarfen. Die letzten Aspekte verbunden mit dem bevorstehenden Milchmengenabgang aufgrund der vorliegenden Kündigungen der Milchlieferverträge machen bestimmte strukturelle Veränderungen in der Gruppe unabdingbar.

Zusammengefasst basiert der Restrukturierungsplan u.a. auf folgenden Säulen: 

  1. Reduzierung und Stabilisierung der preisvolatilen Frische/Weiße Linie mit der einhergehenden Anpassung der Werksstruktur an die zukünftige Milchmengenentwicklung
  2. Stärkung und Ausbau des Industriegeschäfts auf Basis langfristiger preisindizierter Verträge mit internationalen Top-Kunden u.a. im Bereich der Produkte mit dem Prädikat „Alpen“
  3. Sicherung der Rohstoffbasis durch Harmonisierung der Milchlieferverträge, Bonus-Modelle und Garantiepreise
  4. Diverse interne Maßnahmen wie gesellschaftsrechtliche Neuordnung der Gruppe, Kostenoptimierung und Effizienzsteigerungen, Verstärkung des Managements, Verbesserung der Steuerungsinstrumente, Intensivierung der Arbeit mit Aufsichtsrat, Erzeugerbeiräten und Obmännern etc.
  5. Mittelfristig: Suche nach Partnerschaften und Kooperationen mit dem Ziel Verwertungssteigerung z.B. durch internationalen Vertrieb der laktosefreien Produkte oder Einstieg in das Marktsegment Käse

Eine der wesentlichen strukturellen Veränderungen der OMIRA-Gruppe betrifft die Verdichtung der Werksstruktur. Nach einem langen Abwägen der möglichen Alternativen hat das Unternehmen beschlossen, die Produktion in Rottweil zum 31.10.2014 einzustellen und  den Standort zum Ende des Jahres 2014 zu schließen. Diese schwierige Entscheidung resultiert v.a. aus der Notwendigkeit auf den Verlust der Milchmenge in der Region Rottweil/Ravensburg bis 2015 zu reagieren. Die dadurch frei werdende Milchmenge kann in die Produktion von Industrieprodukten in Ravensburg umgeleitet werden.
Die Alternative der Beibehaltung aller drei Standorte würde zur Reduzierung der Sortimente und Kapazitäten in jedem Werk führen, mit deutlich negativen Auswirkungen auf der Kostenseite und weiter anhaltenden Verlusten.
Bei der Umsetzung der Schließung von Rottweil wird sich OMIRA bemühen, dies unter Berücksichtigung der Interessen von betroffenen Mitarbeitern zu gestalten. So ist eine Weitergabe bzw. ein Verkauf des Standorts nicht ausgeschlossen. Ebenfalls wird den Mitarbeitern die Option der Weiterbeschäftigung in der OMIRA-Gruppe an den Standorten Ravensburg oder Neuburg angeboten. Auch die Verhandlung eines fairen Sozialplans mit dem Betriebsrat steht auf der Agenda.
Der Schließung von Rottweil soll die gesellschaftsrechtliche Neuordnung der Gruppe vorausgehen. Es ist geplant, die Neuburger Milchwerke GmbH & Co. KG zu 100% in die OMIRA-Gruppe zu integrieren.

Ein weiterer Schwerpunkt des Restrukturierungskonzepts ist eine dauerhafte Sicherung der Rohstoffbasis. In diesem Zusammenhang sind u.a. Bonus-Modelle für alle Milchlieferanten angedacht, die sich an OMIRA bis Ende 2015 binden. Die Alpenmilchbauern, die eine längerfristige Lieferpartnerschaft mit OMIRA anstreben, können in der Zukunft von Garantiepreisen über dem Durchschnitt von Bayern profitieren. Oberstes Ziel bleibt es dabei, eine Verwertung zu erzielen, die für alle Milcherzeuger langfristig attraktiv ist.

Die Umsetzung des Restrukturierungskonzepts ermöglicht bis 2015 eine nachhaltige Zukunftssicherung der OMIRA-Gruppe und ihrer Lieferanten/Eigentümer, das Erwirtschaften von attraktiven Renditen mit folglich höherem Milchgeld und eine weitere Stärkung des Eigenkapitals von derzeit ca. 38 Mio.€ auf über 50 Mio.€ im Jahr 2015. Schon heute liegt die Eigenkapitalquote der OMIRA-Gruppe mit ca. 25% der Bilanzsumme immer noch deutlich über dem Branchendurchschnitt. Mit der Umsetzung  des Restrukturierungsvorhabens ist der Anstieg auf über 40% möglich.
Der eingeschlagene Weg zeigt bereits im Jahr 2013 eine deutliche Ergebnisverbesserung der Gruppe auf über 4 Mio.€ im Vergleich zum Verlust von 2012 i.H.v. 15,2 Mio.€. In diesem positiven Jahresergebnis sind bereits alle bevorstehenden Restrukturierungsaufwendungen verarbeitet. Für die Jahre 2014-2015 ist eine weitere sukzessive Ergebnisverbesserung bis auf 7 Mio.€ geplant.

Auf Basis des Anfang August 2013 vorgestellten Restrukturierungskonzepts wurde seitens der OMIRA-Finanzierer die Finanzierung bis 30.09.2015 gesichert sowie seitens der Wirtschaftsprüfer das „Going Concern“ testiert.
Der Aufsichtsrat der OMIRA GmbH trägt das Restrukturierungskonzept mit und empfiehlt den beteiligen Genossen und Genossenschaften die konsequente Umsetzung zur Stärkung der gesamten Unternehmensgruppe und seiner Erzeuger.

Mit den eingeleiteten Sofort-Maßnahmen und dem Restrukturierungskonzept wurden die Weichen für eine sichere Zukunft der OMIRA-Gruppe und ihrer Milchlieferanten gestellt. Die zukünftigen Erfolge erfordern eine zeitnahe und konsequente Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen. Um die Kontinuität im Restrukturierungsprozess zu unterstützen, hat der Aufsichtsrat der OMIRA den Generalbevollmächtigten Ralph Wonnemann beauftragt das Unternehmen bei der Umsetzung weiterhin federführend zu begleiten. Das Restrukturierungskonzept mit dem Weg zur neuen Stärke soll in der bevorstehenden Gesellschafterversammlung der OMIRA-Gruppe am 05.09.2013 verabschiedet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Erich Härle (Aufsichtsratsvorsitzender – stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat)

Ralph Wonnemann (Generalbevollmächtigter)

Dr. Stefan Bayr (Geschäftsführer)

 

 

Juli 2013

DLG-Auszeichnungen für OMIRA

DLG-Prämierungen im Rahmen der Internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Molkereiprodukte

Im Rahmen der Qualitätsprüfungen der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Molkereiprodukte hat das DLG-Testzentrum Lebensmittel jetzt die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH mit 78 Gold- und 8 Silber-Medaillen für die Qualität der Erzeugnisse ausgezeichnet.

Im Mittelpunkt der Experten-Tests standen umfangreiche Analysen im Labor und in der Sensorik. In allen produktrelevanten Qualitätskriterien wurden die Molkereiprodukte dabei von den Experten des DLG-Testzentrums Lebensmittel beurteilt. Deklarations- und Verpackungskontrollen rundeten das wissenschaftliche Urteil ab.

„Die DLG-prämierten Molkereiprodukte zeichnen sich durch eine hohe Qualität und einen besonderen Genusswert aus. Alle Produkte wurden dafür in neutralen Tests auf Basis aktueller und wissenschaftlich abgesicherter Prüfmethoden von Experten getestet“, unterstreicht Inka Scharf, Projektleiterin im DLG-Testzentrum Lebensmittel, die hohe Aussagekraft der Qualitätsprüfung und der DLG-Prämierungen.

 

 

OMIRA erhält den Bundesehrenpreis 2013

Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die Betriebe in der Lebensmittelwirtschaft erhalten können.
Verliehen wird der Preis vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
Das Bundesministerium zeichnet damit Betriebe aus, die bei den DLG-Qualitätsprüfungen des letzten Jahres die besten Gesamtergebnisse in den Bereichen Lebensmittelsensorik, Analytik und Verpackung erhalten haben.

Überreicht wurde der Preis vom Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Gerd Müller und dem Vize-Präsidenten der DLG Prof. Dr. Achim Stiebing an den OMIRA Werksleiter und Prokuristen Alois Keller.

Die OMIRA freut sich über diesen Preis, spiegelt er doch die qualitativ hochwertige Arbeit wieder, die in den
OMIRA-Betrieben geleistet wird. Zudem spornt diese hochwertige Auszeichnung an, diese Qualitätsarbeit auch zukünftig fortzusetzen.

Quelle: DLG e.V.

Abgebildete Personen von links nach rechts:

DLG-Vize-Präsident Prof. Dr. Achim Stiebing,
OMIRA Werksleiter und Prokurist Alois Keller,
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Gerd Müller 

 

Presseinformation zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH am 11. Juni 2013

Gestern fand die außerordentliche Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH in der Mehrzweckhalle in Horgenzell statt. Hierzu waren die Aufsichtsräte der OMIRA, sämtliche Obmänner der bäuerlichen Liefergruppen sowie die Erzeugerbeiräte eingeladen.

Zuerst wurden die anwesenden Milchlieferanten vom Abschlussprüfer der OMIRA, Herrn Prof. Dr. Müller, von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young über den aktuellen Stand der Konzernabschlussprüfung informiert. Danach ging der Generalbevollmächtige Herr Wonnemann bei seinem Vortrag auf das Krisenjahr 2012 ein und erläuterte dessen Entstehung. Im Anschluss daran konnte er bei seiner Darstellung des Geschäftsverlaufs im ersten Quartal 2013 von ergriffenen Maßnahmen, positiven Effekten und günstigen Marktentwicklungen berichten. Die Ankündigung der Erhöhung des Milchpreises für den Monat Juni um weitere 2 Cent auf 35,1 Cent/kg ließ die anwesenden Milchlieferanten aufatmen. Weiteres Potential besteht u. a. mit Auslauf noch belastender Kontrakte im August 2013; die Weichen sind dafür gestellt, dass die OMIRA im zweiten Halbjahr wieder einen wettbewerbsfähigen Milchpreis auszahlen wird.

Zusammenfassend stellte Ralph Wonnemann fest, dass sich die OMIRA dank der Marktentwicklung und der ergriffenen Maßnahmen jetzt stabilisiert. Nun rückt wieder die Fertigstellung des Restrukturierungskonzepts, das die OMIRA besser für zukünftige Marktschwankungen sowie für zu erwartende Branchenveränderungen bis 2015 rüsten soll, in den Mittelpunkt. Dabei wird auch das Potential strategischer Partnerschaften und Kooperationen betrachtet.

Nach eingehender Beratung hat die Gesellschafterversammlung eine Verkürzung der Kündigungsfrist für bestehende und bereits gekündigte Milchlieferverträge um 6 Monate beschlossen, um das verlorengegangene Vertrauen wieder zurückgewinnen zu können und den Milchlieferanten ausreichend Zeit für Entscheidungen zu geben.

Die Arbeit des seit 13.05.2013 nur noch achtköpfigen Aufsichtsrats wurde bestätigt. Des Weiteren wurde eine Aufstockung des Aufsichtsrats um einen Sitz auf 13 Aufsichtsratsmitglieder beschlossen. Dieser zusätzliche Sitz im Aufsichtsrat wurde zusammen mit den seit den Rücktritten vakanten Sitzen in der gestrigen Gesellschafterversammlung neu besetzt. Die neuen Mitglieder im Aufsichtsrat der OMIRA sind: Alois Frey, Konrad Kling, Ewald Kostanzer, Robert Müller und Harald Zolg.

Die Neubesetzung der Geschäftsführerposten wird nun vom Aufsichtsrat weiter vorangetrieben. Erste Bewerbungen liegen bereits vor. Die Sondierungsphase und strukturierte Gespräche mit potentiellen Kandidaten werden folgen.

Bereits bei der gestrigen außerordentlichen Gesellschafterversammlung hat sich abgezeichnet, dass die Grundstimmung unter den anwesenden Milchlieferanten positiv ist und wieder an einem Strang für eine gute und erfolgreiche Zukunft der OMIRA gezogen wird. Die OMIRA kehrt wieder in ein ruhigeres Fahrwasser zurück und erste Kündigungen von Lieferanten wurden bereits zurückgenommen. Für Anfang September 2013 wurde die ordentliche Gesellschafterversammlung angekündigt.

Ravensburg, 12. Juni 2013


Dr. Stefan Bayr (Geschäftsführer)

Ralph Wonnemann (Generalbevollmächtigter)

Erich Härle (Aufsichtsratsvorsitzender – stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat)