Aktuelles

OMIRA Geschäftsbericht

Hier können Sie sich den OMIRA Geschäftsbericht 2015 herunterladen.

Ravensburg, März 2017

OMIRA Auszubildende erhält Auszeichnung

Olivia Schaar hat ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit der Zusatzqualifikation internationales Wirtschaftsmanagement bei der OMIRA als Beste der Hugo-Eckener-Berufsschule sowie als Zweitbeste der gesamten IHK Bodensee-Oberschwaben abgeschlossen. Mit 97 von 100 möglichen Punkten in der Abschlussprüfung der Berufsschule erreichte sie ein absolutes Traumergebnis und erhielt den Hugo-Eckener-Preis sowie eine besondere Anerkennung der OMIRA verliehen.

Tolle Neuigkeiten für die OMIRA: die Auszubildende Olivia Schaar hat ihre Ausbildung zur Industriekauffrau mit der Zusatzqualifikation internationales Wirtschaftsmanagement mit hervorragendem Ergebnis abgeschlossen. Als Jahrgangsbeste der Hugo-Eckener-Berufsschule sowie als Zweitbeste der gesamten IHK Bodensee-Oberschwaben in ihrer Ausbildungsrichtung gab es für Olivia Schaar zusätzlich zum hervorragenden Zeugnis mit Spitzennoten noch zwei weitere Gründe zur Freude. Die Hugo-Eckener-Berufsschule zeichnete sie mit dem Hugo-Eckener-Preis aus, der ihr in einem feierlichen Rahmen verliehen wurde. Zudem hat sich auch die OMIRA selbst etwas einfallen lassen um diese außergewöhnliche Leistung zu honorieren und ihr für den sehr guten und motivierten persönlichen Einsatz während der gesamten Ausbildung zu danken. So überreichten Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Personalleiter Helmut Norwat der Absolventin Olivia Schaar einen Gutschein für einen Zeppelinflug. „Es freut uns sehr, dass Frau Schaar dieses tolle Ergebnis erzielen konnte. Die gute Ausbildung unserer Nachwuchskräfte hat für uns einen sehr hohen Stellenwert da sie die Basis für qualifizierte Mitarbeiter ist“, betont Wonnemann. Als Ansporn für alle aktuellen und zukünftigen Auszubildenden setzt OMIRA deshalb ein weiteres Zeichen: der Preis für OMIRA-Auszubildende, die Schulbeste in der jeweiligen Ausbildungsrichtung sind, soll eine feste Institution werden um herausreichende Leistung zu fördern und zu würdigen.    

OMIRA bildet jährlich in 5 Berufen und dualen Studiengängen mit Bachelorabschluss aus. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig und umfassen sowohl technische als auch kaufmännische Berufe. Eine Bewerbung als Milchtechnologe für das aktuelle Ausbildungsjahr ist aktuell noch möglich.  

v.l.n.r.: Helmut Norwat (Personalleiter OMIRA), Olivia Schaar, Ralph Wonnemann (Geschäftsführer OMIRA)

Ravensburg, 10.03.2017

OMIRA stabil trotz schwierigem Milchjahr 2016

Eine Reihe von verschiedensten Faktoren beeinträchtigte das Milchjahr 2016 gravierend. OMIRA konnte sich trotz dieser schwierigen Marktlage stabil halten und ein positives Jahresergebnis sowie einen ausbezahlten Milchpreis über dem deutschen Durchschnitt erzielen. Durch konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie OMIRA2020plus und die Fokussierung auf die Themen Qualität, Nachhaltigkeit, Spezialisierung, Markenstärkung und Partnerschaften konnten zudem gezielt die Weichen für eine positive Zukunft gestellt werden.

Das Jahr 2016 war für die Milchwirtschaft das schlechteste der letzten 10 Jahre. Die schwierige Marktsituation stellte alle Molkereien, so auch die OMIRA, vor große Herausforderungen. 

Insbesondere der branchenweit schwache Frische-Abschluss in der Handelsmarke für Mai bis Oktober 2016 und die –  auf Grund der hohen EU-Interventionsankäufe des 1. Halbjahres 2016 –  aufgebauten Lagerbestände an Milchpulver deutlich hinter den Notierungen für Fette zurückbleibenden Preise für Standard-Magermilchpulver, haben die Entwicklung beeinträchtigt.

Trotz dieser hemmenden Rahmenbedingungen hat sich die OMIRA mit einem Umsatz von rund 420 Mio. Euro (Vorjahr 460 Mio. Euro) und einem positiven Jahresergebnis von rund 1 Mio. Euro erneut stabil entwickelt.

Auch nach Investitionen verfügt die OMIRA weiter über eine gute positive Finanzlage von über 5 Mio. Euro nach Abzug der geringen Bankverschuldung. Gleichzeitig wurde für die Milcherzeuger ein durchschnittliches Milchgeld (4,2 % Fett/ 3,4 % Eiweiß) von ca. 27,7 ct/ kg erwirtschaftet; dieses liegt über dem deutschen Durchschnitt, wird jedoch den süddeutschen Index nicht erreichen. Erstmalig in Deutschland konnten ca. 30 % der OMIRA-Milcherzeuger von einem Festpreiskontrakt profitieren, der die schwierige Marktsituation erheblich abfedern konnte.

 „Die desaströse Marktentwicklung des letzten Jahres bestätigt uns darin, den ab Herbst 2015 eingeschlagenen Weg der Strategie OMIRA 2020plus konsequent weiter zu verfolgen“, so Geschäftsführer Ralph Wonnemann. Die OMIRA fokussiert darin die Themen Qualität, Nachhaltigkeit, Spezialisierung und Markenstärkung. In Zusammenarbeit mit Partnern werden neue Möglichkeiten geschaffen, um attraktive internationale Märkte optimal zu durchdringen und über kundenspezifische Produkte mehr Wert zu schaffen.

Zudem konnten bereits in 2016 einige Erfolge verbucht werden. So wurde die OMIRAMILCH als regionale Marke komplett neu aufgestellt und etabliert. Mit dem in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und dem Agrarbeirat erarbeiteten KUH-Konzept setzt man neue Maßstäbe im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Die Partnerschaft mit Mondelez wurde bis Ende 2020 verlängert und ist ein Beispiel für weitere zukünftige Partnerschaften im Interesse aller Milcherzeuger.

Mit Hochdruck arbeitet das gezielt verstärkte Team an der Straffung der Unternehmensstrukturen und einer weiteren Fokussierung auf langfristig attraktive Geschäftsfelder.

Die Milcherzeuger der OMIRA und das Unternehmen haben in 2016 erhebliche Vorleistungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Qualität erbracht. Die OMIRA baut auf ihre Überzeugung, dass sowohl der Einzelhandel als auch die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie diesen Weg honorieren werden. Auch die Frische des Milchpulvers sollte im Vergleich zu den alten Beständen in den Interventionslägern der EU besonders honoriert werden. Die Top-Kunden der OMIRA legen großen Wert auf frische und einwandfreie Qualität zum Wohle ihrer Konsumenten aber auch im Interesse einer stabilen Zukunft der Milchlieferanten. 

Ravensburg, Januar 2017

Laktosefreies* Milchpulver für die Süßwaren-Industrie - Chancen durch Mehrwert

Auf der Pro Sweets, der internationalen Zuliefermesse für die Süßwaren- und Snackindustrie, stellte die Molkerei OMIRA ihre neuste Entwicklung im Milchpulverbereich vor. Ab sofort bietet das Unternehmen zwei laktosefreie Milchpulver-Varianten in seinem Sortiment an.

Mit der Marke MinusL ist OMIRA seit mehr als 15 Jahren Innovationsführer im Bereich laktosefreier Produkte im Einzelhandel. Die süddeutsche Molkerei steht aber ebenso für nachhaltige und hochwertige Qualitätsprodukte im Bereich Ingredients für die Lebensmittel- und hierbei insbesondere die Süßwarenindustrie. Für diese Produkt-Sparte stellte Joachim Dietrich, Bereichsleiter QM und Entwicklung, im Rahmen eines Vortrags auf der Pro Sweets die neu entwickelten laktosefreien Magermilch- und Vollmilchpulver vor.

Die Bereiche QM & Entwicklung, Betriebsleitung und Produktion arbeiteten gemeinschaftlich intensiv daran, um das laktosefreie Milchpulver zur Marktreife zu bringen. Entscheidend ist, dass bei dem von OMIRA angewandten Herstellungsprozess, im Gegensatz zu anderen Verfahren, die natürliche Zusammensetzung der Milch nicht verändert wird. Lediglich die Laktose wird mit Hilfe des Enzyms Laktase in Glukose und Galaktose gespalten und für den Verbraucher mit Laktoseintoleranz verträglich gemacht. Das Produkt gewinnt durch die Spaltung der Laktose an Süßkraft, was den Vorteil hat, dass in einigen Anwendungsrezepturen der Zucker-Einsatz reduziert werden kann.

Durch die Verwendung von laktosefreiem Milchpulver in der Lebensmittelindustrie profitieren Personen, die bisher auf den Verzehr verschiedenster Leckereien verzichten mussten. In Deutschland sind rund 15 - 20 % der Personen laktoseintolerant.

*< 0,1 g / 100 g

OMIRA spendet 5.000 Euro an die Familiennachsorge Elisa e.V. in Neuburg/Donau

Unter dem Weihnachtsmotto "Spenden statt Weihnachtsgeschenke" spendet OMIRA auch in diesem Jahr wieder 5.000 Euro an die ELISA in Neuburg. "Die positive Resonanz aus den vergangenen Jahren hat uns erneut dazu bewogen auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner/-kunden zugunsten karitativer Einrichtungen und Aktionen zu verzichten. Die Region liegt uns sehr am Herzen, da wir hier mit den Neuburger Milchwerken einen wichtigen Standort haben und viele unserer Milcherzeuger und Mitarbeiter in oder um Neuburg leben. Darum ist die Wahl wieder auf die Familiennachsorge Elisa e.V. gefallen" sagt Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

Am 16.12.2016 war es dann soweit: Geschäftsführer Wonnemann überreichte gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Erzeugergemeinschaft Neuburger Milchwerke Rudolf Ruisinger sowie dem Betriebsleiter der Neuburger Milchwerke Thomas Müller den Scheck an die Verantwortlichen der Elisa e.V. "Mit dieser Spende möchten wir unsere Wertschätzung und unseren Respekt gegenüber der großartigen Leistung von Elisa e.V. zum Ausdruck bringen. Dank des Engagements aller Elisa-Mitarbeiter können Familien mit kranken Kindern auf kompetente Hilfe und Unterstützung vertrauen" so Wonnemann. Hinter dieser Meinung stehen nicht nur die Aufsichtsräte und Geschäftsleitung der OMIRA sondern auch die gesamte Belegschaft, betont Wonnemann im Gespräch.

"Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit" - das ist das Motto von Elisa. Dazu möchte die OMIRA einen Beitrag leisten.

Elisa, der Verein zur Familiennachsorge, hat sich zum Ziel gesetzt die Lebensqualität schwerst-, chronisch- und krebskranker Kinder nachhaltig zu verbessern. Nach der Entlassung aus stationärer Behandlung bietet Elisa eine familienorientierten sozialmedizinischen Nachsorge an. Mit dieser professionellen Betreuung hilft der Verein den Familien mit ihren kleinen Patienten gemeinsam einen Weg zu finden, mit der Krankheit umzugehen.

von links nach rechts: Rudolf Ruisinger (Mitglied des OMIRA Aufsichtsrat), Thomas Müller (OMIRA Betriebsleiter für Standort Neuburg a.D.), Ralph Wonnemann (OMIRA Geschäftsführer), Dr. Florian Wild (ELISA e.V. Vorsitzender), Simone Haftel (Sozialpädagogin)

Ravensburg, 01.12.2016

OMIRA spendet 6.340 Euro an Radio7 Drachenkinder

Wie in den vergangenen Jahren spendet die Molkerei OMIRA auch in diesem Jahr anstatt Weihnachtsgeschenken für Kunden wieder an die Radio7 "Drachenkinder". Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Betriebsratsvorsitzender Egon Burr überreichten am 30. November 2016 im Namen der gesamten OMIRA-Belegschaft einen Scheck in Höhe von insgesamt 6.340 Euro an Karin Rothaupt von Radio7. "Wir finden die "Drachenkinder" vorbildhaft und möchten mit unserer Spende weiterhin die Aktion unterstützen, die so vielen Kindern in unserer Region wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert", so Ralph Wonnemann.

Die OMIRA Mitarbeiter sammelten bei verschiedenen Aktionen 1.140 Euro für die Radio7 Drachenkinder, die OMIRA spendet zusätzlich 5.200 Euro. "Es freut uns sehr, dass unsere Mitarbeiter auch einen so hohen Beitrag gesammelt haben. Dies zeigt, dass alle Mitarbeiter hinter der Spendenaktion der Radio7 "Drachenkinder" stehen", betonte der OMIRA Geschäftsführer.

Die Radio7 "Drachenkinder" ist eine Aktion, die Kinder und Jugendliche unterstützt, die ohne eigenes Verschulden in lebensbedrohliche Situationen geraten sind.

Auf dem Foto von links nach rechts: OMIRA-Geschäftsführer Ralph Wonnemann, Karin Rothaupt Radio7, OMIRA-Maskottchen Axel, OMIRA-Betriebsratsvorsitzender Egon Burr

 OMIRA ehrt Jubilare

Die OMIRA bedankte sich im Rahmen einer gemütlichen Jubilarfeier am 10.11.2016 in der Gaststätte "Rennbahn" in Neuburg/Donau bei ihren langjährigen Mitarbeitern der Standorte Ravensburg und Neuburg. Erstmals wurde dieses Jubiläum in Neuburg gefeiert.

In seiner Ansprache dankte Ralph Wonnemann den Jubilaren auch im Namen des Aufsichtsrates für ihre Verbundenheit, Loyalität und langjährige Treue, die sie der OMIRA schon seit Jahrzenten halten. "Wir sind stolz darauf, so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einer langjährigen Erfahrung in unseren Reihen zu haben, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz, Fachwissen und viel Herzblut einen wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung unserer Molkerei beitragen. Wir brauchen auch für die Herausforderungen in der Zukunft eine gesunde Mischung von kritischem Engagement, Treue und Verantwortungsbewusstsein", so Wonnemann.

Herr Manfred Wiest würdigte im Anschluss jeden Jubilar mit einer kurzen Laudatio. Als Dankeschön überreichte Ralph Wonnemann allen Geehrten mit einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 25 Jahren eine Urkunde der jeweils zuständigen IHK sowie die goldene OMIRA-Verdienstmedaille. Für diejenigen Jubilaren mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit gab es die Medaille in Silber.

Auch die beiden Betriebsratsvorsitzenden Herr Burr (Ravensburg) und Herr Griebel (Neuburg) schlossen sich dem Dank der OMIRA für die langjährige Treue der Kollegen an und betonten ebenfalls die Wichtigkeit dieses Zugehörigkeitsgefühls. Sie forderten die Jubilare auf, ihre Erfahrungen an die jungen Nachwuchskräfte weiter zu geben, damit auch in Zukunft die Aufgaben zum Wohle aller gemeistert werden können.

Vordere Reihe v. l. n. r.: Manfred Wiest, Robert Klink und Ida Raz
Dahinter v. l. n. r.: Egon Burr, Thomas Berger, Johann Hofer, Rainer Schimmer, GF Ralph Wonnemann, Matthias Herter, Vasile Cioara, Rafet Gashi, Roland Gottschall.
Es fehlen. Jörg Six, Thomas Weidenfelder, Horst Hubert, Artur Nusko, Simone Jost und Matthias Knöttner

Ravensburg, 29. September 2016

SWR4 zu Gast bei OMIRA

Am 27.9.2016 war das SWR4 Radio (Studio Friedrichshafen) zu Gast bei OMIRA in Ravensburg.

Zwischen 12:30 und 13 Uhr sowie zwischen 16 und 17 Uhr gab es auf SWR4 insgesamt drei Übertragungen.

Berichtet wurde über den Milchpreis und die Milchanlieferung sowie aus dem Trockenwerk und der Butterei.

Um die Berichterstattung nachzuhören bitte hier klicken.

OMIRA Auszubildende von der Berufsgenossenschaft prämiert

Gesundheit, Sport und Ernährung - diese drei Themenbereichen standen im Fokus des OMIRA Gesundheitstags, der von den Auszubildenden und DHBW-Studenten der Molkerei organisiert wurde. Und genau für dieses besondere Engagement wurden die Auszubildenden nun im Rahmen des Präventionspreises "Querdenker" der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) ausgezeichnet.

Im Rahmen des Präventionspreises 2016 prämierte die Berufsgenossenschaft Azubi-Projekte mit ihrem Preis "Querdenker". Gesucht wurden kreative und pfiffige Ideen von Auszubildenden, die sich in ihrem betrieblichen Umfeld mit sicherem und gesundheitsbewusstem Arbeiten auseinandersetzen.

Die OMIRA Auszubildenden und DHBW-Studenten engagierten sich im Gesundheitsmanagement der Molkerei, welches aktuell um verschiedene neue Angebote erweitert wird. Dabei entwickelten sie ein spannendes Konzept für einen Gesundheitstag, bei dem Sport und gesunde Ernährung am Arbeitsplatz im Vordergrund stehen. Mitte November 2015 wurde dieses Konzept in Zusammenarbeit mit der BGN in der OMIRA-betriebseigenen Kantine mit zahlreichen Angeboten zu den Themen Gesundheit, Sport und Ernährung umgesetzt.

Die BGN ehrte die OMIRA Auszubildenden nun Ende August für ihren durchgeführten Gesundheitstag und ihren Einsatz. Stellvertretend für alle Auszubildenden sind Susanne Haller (2. Lehrjahr), Jenny Koch (3. Lehrjahr) und Moritz Kälber (3. Lehrjahr) nach Fridrichroda gereist, um den von den Azubis organisierten Gesundheitstag vorzustellen.

An insgesamt drei Veranstaltungstagen in der Schulungsstätte der BGN konnten sich die Auszubildenden der verschiedenen Firmen über ihre Projekte austauschen, neues zum Thema Arbeitssicherheit früher und heute erfahren sowie die vor mehr als 500 Jahren erbaute wasserradbetriebene Schmiedeanlage, den "Tobiashammer" in Ohrdruf besichtigen.

"Das Programm der BGN war wirklich spannend gestaltet. Es war sehr interessant sich mit den Azubis der anderen Firmen auszutauschen und mehr über deren Projekte zu erfahren. Unser Aufenthalt in Friedrichroda hat uns wirklich Spaß gemacht und regt weiterhin zum Querdenken an", so Jenny Koch, Auszubildende der OMIRA.

Ravensburg, 28. September 2016

„Komm, mach mit“ – OMIRA bei Ravensburg spielt

"Komm, mach mit!" – diesem Ruf von Ravensburg spielt ist auch die OMIRA gefolgt. Als vom 10. bis 11. September ganz Ravensburg wieder ins alljährliche Spielefieber fiel und sich die Ravensburger Altstadt zum 28. Mal zu einer riesigen Spielmeile verwandelte war auch die Molkerei OMIRA mit einem Aktionsstand für Kinder dabei.

Damit am 10. September der Startschuss zum Spielen allerdings fallen konnte, legten sich die OMIRA Auszubildenden und DHBW-Studenten im Vorfeld mächtig ins Zeug und organisierten das komplette Spiele-Event der OMIRA: So warteten ein liebevoll gestaltetes Wurfhäusle, leckere Milchshakes, Luftballons und Axel-Tattoos auf die Spieler-Meute.

Bei strahlendem Sonnenschein versuchten schließlich rund 1600 Kinder begeistert ihr Glück Joghurteimer, Milchtüte und Buttermilch-Becher aus den Fenstern und Türen des OMIRA Wurfhäusle zu werfen. Für alle kleinen Teilnehmer stand eine Schokomilch bereit und wer zusätzlich genügend Treffer erzielte, erhielt als Gewinn entweder eine Brotdose oder einen Ausmalbecher mit Bauernhofmotiv.

Als besondere Überraschung besuchte das OMIRA Maskottchen Axel Ravensburg spielt und verteilte zur Freude aller Luftballons und Tattoos an große und kleine Spiele-Freunde. 

Besonders bedanken möchten sich die OMIRA Auszubildenden und die Mitarbeiter der Molkerei bei allen, die für die Radio 7 Drachenkinder gespendet haben.

Ausbildungsstart bei OMIRA

Am 01.09.2016 hat die OMIRA GmbH an ihren beiden Standorten Ravensburg und Neuburg insgesamt zehn neue Auszubildende begrüßt. Hier werden sie ihre berufliche Laufbahn als Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation internationales Wirtschaftsmanagement, Milchtechnologen (m/w) oder Milchwirtschaftlichen Laboranten (m/w) starten. Neben der Berufsschule werden sie in der OMIRA je nach Ausbildungsberuf verschiedene Verwaltungs- bzw. Produktionsabteilungen kennenlernen.

Für ihre neuen Azubi-Kollegen haben sich die Auszubildenden der höheren Lehrjahre mächtig ins Zeug gelegt und ihnen als Willkommensgeschenk eine Schultüte gebastelt.

Zum 01.10.2016 beginnen bei der OMIRA in Ravensburg zwei angehende Studentinnen ihre Ausbildung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zum Bachelor of Arts, in der Fachrichtung BWL und Industrie. Die OMIRA wünscht allen neuen Auszubildenden in ihren neuen Abteilungen und Berufen viel Erfolg.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Marcel Fetscher (RV), Hannah Sauter (RV), Niklas Sigg (RV), Annkathrin Häfele (RV), Sarah Riedesser (RV), René Fabian (RV), Daniel Kraus (RV), Axel Härle (RV). Nicht auf dem Bild: Pierre Ajouri (ND), Isabella Waldenmaier (ND), Anna-Lena Beck (RV, ab dem 01.10.2016), Carina Schöllhorn (RV, ab dem 01.10.2016).

Pressmitteilung 26.08.2016 

DLG-Gold-Medaillen für OMIRA aus Ravensburg

Experten von Produktqualität überzeugt - Preisträger bei Internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Milcherzeugnisse und Speiseeis

Qualität ist ein Muss für die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg. Die Produkte des Unternehmens wurden jetzt bei der Internationalen Qualitätsprüfung für Milcherzeugnisse und Speiseeis vom Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mit 117 Gold- und 12 Silber-Medaillen ausgezeichnet. Insgesamt testeten die DLG-Experten in diesem Prämierungsjahr 3.225 Milchprodukte.

Im Mittelpunkt der umfangreichen Tests steht die sensorische Produktanalyse, die eine objektive Qualitätsbeurteilung ermöglicht. Hierfür hat die DLG eine produktspezifische, beschreibend-bewertende Prüfmethode entwickelt, die wissenschaftlich fundiert und international anerkannt ist. Die Ergebnisse der sensorischen Produktbewertung berücksichtigen u.a. Einflüsse der Rohstoffauswahl, der Herstellungstechnologie und der Rezeptur. Die Ergebnisse werden ergänzt um eine obligatorische Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfung sowie um weitere (Labor-) Analysen der Milcherzeugnisse.

OMIRA Auszubildende für Klimaprojekt ausgezeichnet

Ravensburg - 07.07.2016 Auszubildende und DHBW-Studenten der OMIRA GmbH wurden im Bildungsprojekt "Klimawerkstatt" für ihre Arbeit "Unscheinbare Stromfresser - Kühlgeräte" ausgezeichnet.

Seit mittlerweile sechs Jahren hat die Klimawerkstatt - ein Bildungsprojekt der Klimaschutzorganisation myclimate - zum Ziel, Umweltwissen zu schaffen und Engagement mit technischem Geschick, Innovationsgeist und gestalterischen Fähigkeiten zu verknüpfen. Die Aufgabe für die Teilnehmer ist es, Produkte und Projekte zu entwickeln, die CO₂ reduzieren, die Energieeffizienz fördern oder die breite Öffentlichkeit zu Maßnahmen gegen den Klimawandel im Alltag animieren.

In diesem Jahr haben 42 Teams an dem Klimabildungsprojekt teilgenommen. Die besten neun Projekte durften sich am 04.07.2016 in Stuttgart einem interessierten Publikum präsentieren.

Das Auszubildenden-Team der OMIRA trat in der Kategorie Energie und Planung mit dem Projekt "Unscheinbare Stromfresser: Kühlgeräte" an und wurde für herausragendes Engagement ausgezeichnet. Des Weiteren erhielten die OMIRA-Azubis den Präsentationspreis für die beste Vorstellung des Projektes während der Veranstaltung. Am Ende freute sich das OMIRA-Team über insgesamt 700 € Preisgeld.

"Wir freuen uns sehr über den Preis und bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Otto, unserem verantwortlichen Projektbetreuer in der OMIRA, für die tolle Unterstützung", so Moritz Kälber im Namen aller Auszubildenden.

Ravensburg, 22.06.2016

PRESSEMITTEILUNG

Mitteilungen zur Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH am 22. Juni 2016

OMIRA trotz Milchmarktkrise erfolgreich unterwegs

Im Nachgang zur heutigen Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH informieren wir Sie über die Entwicklung in 2015 und geben einen Einblick in die Markt- und Unternehmenssituation im Jahr 2016.

OMIRA behauptet sich gut im turbulenten Milchmarkt 2015

Das vergangene Jahr 2015 war geprägt durch den Wegfall der Milchquote. Wachsende Milchmengen, internationale Nachfragerückgänge und in allen Segmenten fallende Preise sorgten für große Unruhen und Turbulenzen im Milchmarkt. Die prognostizierten Entwicklungen im Milchpreis wurden stetig weiter nach unten korrigiert und auch Branchenexperten waren von der Heftigkeit der Entwicklung überrascht. Seit Ende 2013 befinden sich die Märkte in einem Abwärtstrend, der im Milchgeld nur zeitverzögert wiedergegeben wird. National betrachtet war 2015 das zweit-schlechteste Milchjahr seit der Deregulierung im Jahr 2007.

Die OMIRA hat es trotz dieser Schwierigkeiten geschafft, in 2015 ein überdurchschnittliches Milchgeld und ein positives Unternehmensergebnis erzielen zu können. Das Unternehmen ist trotz Milchmarktkrise stabil und entwickelt sich positiv weiter.

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2015 war geprägt durch die rückläufige Marktentwicklung, die bereits im 2. Quartal 2014 begonnen hat. Mit einer konsequent vorsichtigen Steuerung des Unternehmens und konservativer Bilanzierung konnte die OMIRA-Gruppe das Jahr mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 627 TEUR abschließen.

Die Gesamteigenmilchanlieferung der OMIRA-Gruppe hat sich in 2015 stabilisiert und bewegt sich mit 820 Mio. kg über dem prognostizierten Volumen. Durch die Wandlung der bestehenden Lieferbeziehung mit der Bezirksmolkerei Ansbach eG in eine Beteiligung, wurden im Juni 2015 auch diese Mengen für die Zukunft strategisch planbar gesichert.

Der von der OMIRA ausbezahlte Milchpreis war im Verlauf des Jahres 2015 entsprechend der Marktsituation weiter rückläufig, lag jedoch unter Berücksichtigung der Nachzahlungen mit netto 31,53 ct/kg insgesamt über dem süddeutschen und bundesdeutschen Durchschnitt. Seit Herbst 2013 erhalten die OMIRA Milcherzeuger auch ohne Berücksichtigung des Alpenbonus ein Milchgeld, das über dem süddeutschen Durchschnitt liegt. Die OMIRA verzichtete 2015 bewusst auf die Erzielung von höheren Gewinnen, um den von der Marktseite getriebenen Rückgang des Milchpreises aufzufangen und so die Milcherzeuger zu stützen.

Durch die im Herbst 2015 erfolgte Verabschiedung der Strategie "OMIRA 2020plus" wurden die Weichen gestellt, um den steigenden Herausforderungen am Milchmarkt gewachsen zu sein und die sich bietenden Chancen des Weltmarktes optimal nutzen zu können.

Entwicklungen der OMIRA im Milchkrisenjahr 2016

Weltweit war die Rohmilchproduktion in den ersten Monaten des Jahres 2016 weiterhin steigend, so dass kurzfristig keine Entlastung des Marktes in Sicht ist. Tendenziell wird die Entwicklung des Milchpreises dadurch noch weiter abwärts bzw. auf niedrigem Niveau stagnierend verlaufen.

Durch den Startschuss für die Umsetzung des Strategieprojektes "OMIRA 2020plus" wurden die Eckpfeiler für die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der OMIRA gestellt. Die Milcherzeuger stellen sich dabei bewusst hinter das Strategiepapier und hatten in den vergangenen Winterversammlungen grünes Licht für die Umsetzung gegeben.

Säulen der Strategie "OMIRA 2020plus" sind unter anderem die Stärkung und Weiterentwicklung der bestehenden Marken sowie der Ausbau langfristiger Partnerschaften bei gleichzeitiger Erschließung von neuen Absatzmärkten im In-und Ausland.

Aktuell geht die OMIRA deshalb mit ihrer Premium-Regionalmarke OMIRA MILCH einen neuen Schritt. Die Marke wurde einem komplett Relaunch unterzogen und neu positioniert. Der Fokus der Marke liegt jetzt auf der Herkunft der Milch aus dem Alpenvorland, dem Thema Nachhaltigkeit und der Konzentration auf die Milchbauern als Erzeuger dieses qualitativ hochwertigen Rohstoffes.

Im Bereich der langfristigen Partnerschaften ist es erstmalig in Deutschland gelungen ein Festpreismodell einzuführen. Mit dem Alpenmilch-Partner Mondelez wurde unabhängig von der Milchpreisentwicklung ein Jahreskontrakt über 100 Mio. kg Milch zu einem fixen Milchpreis von 32,5 ct/kg abgeschlossen. Start des Jahreskontraktes, für den sich die Milcherzeuger im Frühjahr 2016 frei entscheiden konnten, ist der 01.07.2016, so dass sich hieraus bereits planbare Effekte für das Jahr 2017 ergeben. Ziel ist es, weitere ähnliche Abschlüsse mit anderen Partnern zu erzielen, um so für die OMIRA, die Milcherzeuger und den jeweiligen Partner Stabilität und Planungssicherheit zu gewährleisten.

Insgesamt konnte die OMIRA in den ersten vier Monaten ein positives Unternehmensergebnis erzielen und ein Milchgeld von 26,73 ct/kg auszahlen, das über dem deutschen Durchschnitt lag. Die OMIRA ist bemüht, die Erzeuger auch weiterhin bestmöglich zu stützen und verzichtete deshalb in den ersten vier Monaten des Jahres 2016 bewusst auf größere Gewinnerzielung.

Durch die Konzentration auf die in der Strategie festgelegten Eckpfeiler und dem vorsichtigen Agieren am Markt, hat die OMIRA gute Voraussetzungen geschaffen um im schwierigen Milchjahr 2016 das bestmögliche Ergebnis für die Erzeuger und das Unternehmen zu erzielen.

Aufsichtsrat und Geschäftsführer Ralph Wonnemann wiederholt mit großen Mehrheiten entlastet - Milcherzeuger sprechen dem Führungsgremium auch für das Milchkrisenjahr ihr Vertrauen aus

In der heutigen Gesellschafterversammlung wurde der in 2015 amtierende Aufsichtsrat sowie Geschäftsführer Ralph Wonnemann mit großer Mehrheit entlastet. Diese Entscheidung bestätigt, dass der von Aufsichtsrat und Geschäftsführung eingeschlagene Kurs vollständig mitgetragen wird und vollstes Vertrauen in die Arbeit vorliegt.

Zur turnusgemäßen Wiederwahl stellten sich Konrad Kling, Ewald Kostanzer und Harald Zolg. Alle drei Aufsichtsräte wurden mit überzeugenden Mehrheiten für weitere 4 Jahre in ihrem Amt bestätigt und damit auch ihr Arbeitseinsatz in der letzten Amtsperiode von den Gesellschaftern honoriert.

Altersbedingt schied Willi Armbruster aus dem Aufsichtsrat aus. An seine Stelle wurde, ebenfalls mit großer Mehrheit, Ernst-Martin Bilger, Vorstandsvorsitzender der Albmilch eG in Rottweil, gewählt.

Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle bedankten sich bei Willi Armbruster für die hervorragende Arbeit in den letzten Jahren.

Effizienz der Aufsichtsratsarbeit extern bestätigt

Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle betonte in seiner Ansprache erneut die steigende Professionalisierung der Aufsichtsratsarbeit. Dazu gehört für Härle auch die freiwillige Einhaltung und Ausrichtung am Deutschen Corporate Governance Kodex. Dieser verlangt unter anderem die regelmäßige Überprüfung der Effizienz des Aufsichtsrates. Durch diese Effizienzprüfung soll insbesondere die Wirksamkeit und Zielerreichung der Tätigkeit des Aufsichtsrates analysiert und gegebenenfalls optimiert werden. 2016 stellte sich der Aufsichtsrat deshalb auf eigenen Wunsch dieser Evaluierung. Das Ergebnis dieser externen Beurteilung wies gute Ergebnisse auf und bestärkt den Aufsichtsrat darin, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.

Insgesamt hat die OMIRA in 2015 ihre gesetzten Ziele erreicht und sich gut auf das marktseitig noch schwierigere Jahr 2016 vorbereitet.

Weitere Informationen können Sie dem Geschäftsbericht 2015 entnehmen.

OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH

Ravensburg, 10.6.2016

Bundesehrenpreis für OMIRA aus Ravensburg

Höchste deutsche Qualitätsauszeichnung – Preisverleihung in Berlin  

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat jetzt die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet. Das ist die höchste Ehrung, die ein Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft für seine Qualitätsleistungen erhalten kann. Staatssekretär Dr. Robert Kloos und Prof. Dr. Achim Stiebing, Vizepräsident der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), übergaben Urkunde und Medaille an OMIRA Produktionsleiter Alois Keller im Meistersaal in Berlin.

Die Bundesehrenpreise wurden an zwölf Unternehmen der deutschen Milchwirtschaft vergeben, die im Vorjahr die besten Testergebnisse bei der DLG-Qualitätsprüfung für Milcherzeugnisse erzielt haben. An diesem bedeutendsten deutschen Leistungsvergleich haben sich 182 Betriebe mit 3.091 Erzeugnissen beteiligt. Im Zentrum der Experten-Tests nach akkreditierten Prüfnormen standen die sensorische Produktanalyse, die ergänzt wurde um Labor-, Verpackungs- und Kennzeichnungstests.

 Der Bundesehrenpreis steht für Glaubwürdigkeit in der Qualitätsleistung, lobte der DLG-Vizepräsident den Bundesehrenpreisträger. Diese gelte es immer wieder aufs Neue unter Beweis zu stellen. Seinen Worten zufolge ist der Bundesehrenpreis Anerkennung und Ansporn zugleich. „Denn damit verbunden ist die große Verpflichtung und Verantwortung, auch in Zukunft in eine nachhaltige Produktqualität zu investieren, die für andere Vorbild sein kann.“

Auf dem Bild zu sehen:

DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing (links) überreicht gemeinsam mit Dr. Robert Kloos (rechts) Urkunde und Medaille an Produktionsleiter Alois Keller (Foto: DLG)

Ravensburg, 15.4.2016

Nachhaltig Qualität unter Beweis gestellt:

DLG-Auszeichnung für OMIRA Oberland-Milchverwertung aus Ravensburg 

Verleihung „Preis für langjährige Produktqualität“ –
Unternehmen überzeugt kontinuierlich in DLG-Qualitätsprüfungen 

Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg ist jetzt von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ geehrt worden. Das Unternehmen erhält zum 25. Mal die Auszeichnung für die Qualität seiner Produkte. Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen in Würzburg statt. DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing überreichte die Urkunde an das Unternehmen, das regelmäßig mit Erfolg an den DLG-Qualitätsprüfungen für Milch und Milcherzeugnisse teilnimmt. 

Um das Qualitätsstreben von Unternehmen nachhaltig zu fördern, vergibt die DLG den „Preis für langjährige Produktqualität“. Die Auszeichnung wird jährlich an Hersteller von Lebensmitteln verliehen, die ihre Produkte seit vielen Jahren freiwillig von den Sachverständigen der DLG testen lassen.

Unternehmen müssen fünf Teilnahmejahre in Folge mit jeweils mindestens drei Prämierungen pro Prämierungsjahr vorweisen. Ab dem fünften erfolgreichen Teilnahmejahr wird der Betrieb mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ ausgezeichnet. Nimmt ein Hersteller in einem Jahr nicht teil oder erreicht er nicht die erforderliche Anzahl an Prämierungen, so verliert er seinen Anspruch auf die Auszeichnung.

Homöopathie in der Milchviehhaltung

Im Rahmen des OMIRA Nachhaltigkeitskonzept steht das Thema Tierwohl im Fokus. Und weil die Gesundheit der Kühe eine besondere Rolle spielt, bekommt auch Homöopathie in der Tierhaltung eine neue Bedeutung. Auf dem Hof von OMIRA Landwirt Robert Müller wurde für RegioTV ein Beitrag zum Einsatz von Homöopathie in der Milchviehhaltung gedreht.

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Homoeopathie-im-Kuhstall-_arid,10420608_toid,531.html  

Ravensburg 06.04.2016

Das OMIRA-Maskottchen Axel überreichte einen Scheck an die Lachmuskel Klinik-Clowns der OSK. Freuen durften sich Dr. Tilly Pfiffikus, alias Beate Buhrmann (links), und Dr. Roberta Concerta, alias Regina Lorenz. Im Axel-Kostüm steckte Tobias Wachter, der stellvertretend für alle Auszubildenden von OMIRA 398,10 Euro überreichte. Den Geldbetrag hatten die zwölf Auszubildenden gesammelt. An der Weihnachtsfeier hatten sie einen internen Jahresrückblick aufgeführt und gefilmt. Die DVD verkauften sie an Kollegen. "Mit dem Geld wollen wir die Klinik-Clowns unterstützen. Dies ist ein tolles Projekt. Die Clowns helfen kranken Kindern", sagt Ellen Maurer, BA-Studentin bei OMIRA.

Ravensburg, 22. Februar 2016

Geschäftsführer Ralph Wonnemann zu Gast bei Regio TV "Chefsache"

Am 24.02.2016 wird der OMIRA Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Herr Prof. Dr. Holzner von der Universität Triesdorf mit dem RegioTV Geschäftsführer, Herrn Benzmann zu dem Thema „Nachhaltige Landwirtschaft – nachhaltige Milchwirtschaft“ im Dialog stehen.

Sendezeiten: 18:45 Uhr (Erstausstrahlung)

http://www.regio-tv.de/video/405979.html

OMIRA Geschäftsbericht

Hier können Sie sich den OMIRA Geschäftsbericht 2014 herunterladen. 

OMIRA setzt auf Ökostrom

Die OMIRA, milchverarbeitender Betrieb mit Sitz in Ravensburg, bezieht Ökostrom von der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS). Seit dem 1. Januar beliefert das örtliche Versorgungsunternehmen sowohl die Verwaltung als auch die Produktionsstätten in Ravensburg und Neuburg/Donau mit Ökostrom. Die Molkerei, die mit lactosefreien Milchprodukten bundesweit Marktführer ist, macht damit einen entscheidenden Schritt in Richtung umwelt- und klimaschonender Unternehmensführung. "Wir haben bereits eine Vielzahl an Maßnahmen eingeleitet. Ab 2016 arbeiten wir CO2-neutral. Das ist uns wichtig, denn Klimaschutz sichert auch die Produktionsgrundlage für die Landwirte in unserer Region und damit unseren Rohstoff: die Milch", berichtet Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

Nachhaltige Partnerschaft

Durch ein attraktives Angebot, das auch ein hohes Maß an Flexibilität beim Strombezug beinhaltet, und die nachhaltige Unternehmensausrichtung hat die TWS bewiesen, dass sie der ideale Partner ist. "OMIRA trägt als lebensmittelverarbeitender Betrieb eine hohe Verantwortung. Mit ihrem Engagement für die Energieeffizienz im Betrieb, zeichnet sich das Unternehmen auch beim Umwelt- und Klimaschutz aus", sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS. Mit 100 Prozent Ökostrom kann das milchverarbeitende Unternehmen künftig auch bei seinen Abnehmern im Lebensmitteleinzelhandel und bei den Konsumenten punkten, die zunehmend auf Nachhaltigkeit achten.

Quelle: TWS

Pressemitteilung

OMIRA verkauft Immobilie in Rottweil Ravensburg,

18.01.2016 - Die Molkerei OMIRA gibt bekannt, dass sie ihre Immobilie am ehemaligen Standort Rottweil an die Conzept Immobilien GmbH in Balingen verkauft hat.

Im Oktober 2014 hat die OMIRA GmbH die Produktion im Zweigbetrieb Rottweil eingestellt. Nun wurde mit der Conzept Immobilien GmbH ein Käufer für das Objekt gefunden. Das Unternehmen realisiert auf dem Gelände den Neubau eines Autohauses für verschiedene namhafte Automarken. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Vertraulichkeit vereinbart. Die süddeutsche Molkerei freut sich, dass mit der Conzept Immobilien GmbH ein solider Käufer, und für den Standort Rottweil mit dem geplanten Autohauskonzept eine sinnvolle und wirtschaftlich attraktive Lösung, gefunden wurde.

Pressemitteilung

OMIRA stellt mit "Strategie 2020 plus" die Weichen für die Zukunft Ravensburg

13.01.2016 - Nach zwei Jahren erfolgreicher Restrukturierung geht die OMIRA weitere wichtige Schritte, um die Zukunft für das Unternehmen und seine Mitglieder zu gestalten. Mit der vorgestellten "OMIRA Strategie 2020 plus" rüstet sich das Unternehmen, um den steigenden Herausforderungen am Milchmarkt gewachsen zu sein. Wichtige Elemente des Konzepts sind der besondere Ursprung des Rohstoffs Milch sowie ein klares Bekenntnis zu Qualität und "Nachhaltigkeit", dem die OMIRA mit einem konsequenten Nachhaltigkeitsmodell Rechnung trägt.

Im August 2013 präsentierte die OMIRA ihr Restrukturierungskonzept mit dem Ziel, die Stabilität der OMIRA zurückzugewinnen und gemeinsam mit ihren Mitgliedern das voraussichtlich herausfordernde Milchjahr 2015 solide zu meistern; der Wegfall der Milchquote war absehbar. Diese obersten Restrukturierungsziele wurden erreicht. Positive Geschäftsergebnisse, finanzielle Entschuldung sowie ein in den Jahren 2014 und 2015 überdurchschnittlich ausgezahltes Milchgeld dokumentieren die wiedergewonnene Stabilität und schaffen eine gute Ausgangsbasis für die Zukunft, die es zu gestalten gilt.

Die Marktsituation ist bereits seit Sommer 2014 durch fallende Verwertungen und eine andauernde Unsicherheit geprägt. Auch für das Jahr 2016 stellt die OMIRA angesichts der aktuellen politischen Situation und der weltweiten Milchmengenentwicklung eine sehr verhaltene Prognose. Gemäß eigener Recherchen und Experten-Meinungen ist jedoch langfristig weiterhin ein erhebliches Wachstum am Weltmarkt für Milchprodukte absehbar. Dieses wird in den Schwellenländern stattfinden, nicht aber in West-Europa. Ab 2017 sollte sich das Marktpreisniveau verbessern, aber zukünftig auch sehr volatil bleiben. Diese herausfordernde Marktsituation fand in der Entwicklung der "OMIRA Strategie 2020 plus" besondere Beachtung.

Für die Zukunftsgestaltung des süddeutschen Unternehmens waren Schlüsselfragen zu klären, z.B.: Wie kann die OMIRA langfristig stabil an den internationalen Möglichkeiten partizipieren und ihr Geschäft über das -für deutsche Molkereien normale - Exportgeschäft mit Händlern/Agenten hinaus nachhaltig aufstellen? Wie geht die Molkerei mit den Besonderheiten der Genossenschaft um, wie z.B. der Unterschiedlichkeit der bäuerlichen Strukturen und ihren strukturellen Entwicklungen?

Mit "OMIRA 2020 plus" wurde daher erstmals in der Geschichte der Molkerei im Herbst 2014 ein systematisches Strategieprojekt aufgesetzt. Nach einer einjährigen Projektphase, in der eine Vielzahl von OMIRA-Mitarbeitern, Aufsichtsrat, Kunden, Lieferanten und Experten im regelmäßigen Austausch standen, wurde im Oktober 2015 die "OMIRA Strategie 2020 plus" vom OMIRA-Aufsichtsrat einstimmig verabschiedet.

Das Leitbild von "OMIRA 2020 plus" ist die konsequente Positionierung als langfristig stabile Molkerei der attraktiven Regionen und im Eigentum ihrer ca. 3000 Mitglieder. Eckpfeiler dieses Leitbilds sind die kontinuierliche Verwertungssteigerung auch durch Partnerschaften im internationalen Geschäft und die Risikodämpfung durch eine fokussierte 3-Säulen-Strategie. Die schon seit 2013 praktizierte hohe Transparenz und Zuverlässigkeit für die Eigentümer und Geschäftspartner ist dafür Grundvoraussetzung.

Die OMIRA-Milch stammt aus vielen anerkannten Regionen mit "Qualitätsprädikat" wie z.B. Alpen, Allgäu, Bodensee, Bayern und Schwarzwald - dieser Mix an besonderer Herkunft ist ein wichtiges Alleinstellungmerkmal der OMIRA und wird neben einer hohen Produktqualität und dem Nachhaltigkeitskonzept künftig ein essentieller Baustein in der Unternehmensentwicklung sein. Mit einem deutlich schnelleren Innovationsprozess und der Fähigkeit zur dokumentierbaren, separaten Verarbeitung dieser besonderen Rohstoffe werden weitere wichtige Weichen gestellt.

Die Geschäftsfelder "MinusL/laktosefrei", "Industrieprodukte", "Frische/Weiße Linie" werden fokussiert mit eigenen Mitteln weiterentwickelt. Qualitatives Wachstum steht im Vordergrund. Gleichzeitig werden die Ansätze für den Ausbau des Geschäfts in die Wachstumsmärkte gemeinsam mit Partnern konsequent weiter vorangetrieben.

MinusL & laktosefrei: Mit der Marke MinusL ist OMIRA seit 15 Jahren nationaler Innovations- und Marktführer im Bereich laktosefreier Produkte. In diesem Bereich liegt eine der Kernkompetenzen der Molkerei, die durch Produktinnovationen und eine internationalere Markenführung weiter ausgebaut wird.

Frische/Weiße Linie: Ausbau der regionalen Marken, Weiterentwicklung der Dessert-Kompetenz sowie Verstärkung des Innovationsmanagements sind die Eckpfeiler des Vorgehens. Aktuell wird die regional bekannte OMIRA-Marke einem Relaunch unterzogen. Ziel ist es, die Marke moderner und emotionaler zu gestalten und als Premiumprodukt neu zu positionieren.

Industriegeschäft: Im Hauptgeschäftsfeld der OMIRA steht die Ausweitung der technischen Möglichkeiten im Vordergrund. Mit der Modernisierung und Erweiterung der Anlagen werden Möglichkeiten geschaffen, um beispielsweise neue Markt- und Kundensegmente zu erschließen aber auch den bewährten Partnern ein noch besseres Leistungsspektrum anzubieten. Auch hier gilt qualitatives Wachstum vor Mengenentwicklung.

Übergreifende Partnerschaften: Seit 2013 führt die Molkerei Gespräche mit Unternehmen, die Interesse an den speziellen Herkunftsregionen der OMIRA-Milch und der MinusL/laktosefrei Kompetenz haben sowie Wert auf hochqualitative Industrieprodukte legen. Im Herbst 2013 wurde die Zusammenarbeit mit Mondelez in eine langfristige Kooperation gekleidet. Neben der Weiterentwicklung dieser Zusammenarbeit sollen zusätzliche Partnerschaften aufgebaut werden. Ziel der OMIRA ist es, ein oder zwei weitere langfristig angelegte Win-Win-Verbindungen einzugehen. Die Entscheidung für einen geeigneten Partner, mit dem auch ein langfristig stabiler Zugang zu den Wachstumsmärkten geschaffen werden soll, stellt einen systematischen Prozess dar, für den sich die OMIRA ausreichend Zeit nehmen wird.

OMIRA investiert bis 2020 ca. 60 Millionen Euro in Ravensburg und Neuburg

Die Produktionsstandorte Ravensburg und Neuburg wurden bereits in 2015 auf die neuen Schritte vorbereitet. In beide Standorte wird auch zukünftig fokussiert investiert, um die konsequente Weiterentwicklung der jeweiligen Produktionsschwerpunkte zu ermöglichen. Sämtliche Maßnahmen sind strukturiert ausgearbeitet und in Projektpläne umgesetzt. Ziel ist es, bis 2020 ca. 60 Mio. Euro in Steigerung der Effizienz, Flexibilität, Qualität und Verwertung zu investieren. Die OMIRA kann dieses Volumen zum großen Teil aus eigener Kraft mit einer Kreditaufnahme von max. 20 Mio. Euro finanzieren. Getreu der eigenen Risikophilosophie wird die Finanzverschuldung und damit auch die Belastung bzw. das Risiko für die Eigentümer bewusst niedrig gehalten.

Mit den in der Strategie "OMIRA 2020 plus" vorgesehenen Maßnahmen und Projekten soll die Molkerei langfristig den steigenden Herausforderungen am volatilen Milchmarkt gewachsen sein. Die erfolgreiche Umsetzung erfordert nun ein hohes Engagement aller Beteiligten. Mit einer gezielten Unternehmenssteuerung, der Weiterentwicklung und dem Aufbau von Partnerschaften wird die OMIRA diesen Weg gemeinsam mit ihren Eigentümer gehen.

OMIRA-Nachhaltigkeitskonzept

Die Zukunft unseres Planeten Erde ist ein Kernthema für alle, so auch für die Milchwirtschaft. Für eine zukunftsfähige Gestaltung der OMIRA stellt das Thema Nachhaltigkeit einen wichtigen Eckpfeiler dar, der im Rahmen der Strategie 2020 plus eine große Rolle spielt.

Die OMIRA muss als verantwortungsbewusstes Unternehmen mit genossenschaftlichen Werten selbstverständlich gewinnorientiert im Sinne ihrer Mitglieder handeln. Gleichzeitig darf nachhaltiges Wirtschaften und der Schutz der Umwelt nicht außer Acht gelassen werden. Dies war die Motivation der OMIRA, sich in 2015 für die Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagements zu entscheiden. Nach einer intensiven Entwicklungsphase, in die auch externe Experten wie z.B. das Unternehmen Zukunftswerk einbezogen wurden, startet die Molkerei in 2016 mit einem belastbaren und professionellen Nachhaltigkeitskonzept.

Basis des Modells ist ein gesamtheitlicher Ansatz, der die drei Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales einschließt. Das Nachhaltigkeitsmodell bezieht sich zum einen auf die Produktion in der Molkerei und zum anderen auf das agrarwirtschaftliche Nachhaltigkeitskonzept für ihre Landwirte.

In 2015 hat die Molkerei bereits erste Akzente in der Umsetzung des Modells gesetzt: Verbesserte Energieeffizienz, Beitritt in den Global Compact der Vereinten Nationen, Durchführung eines Sozial-Audits und Erstellung eines CO2-Fußabdrucks. Den CO2-Ausstoß wird die OMIRA durch bereits eingeleitete Maßnahmen und Umstellung auf 100% Ökostrom wesentlich absenken können. Ab 2016 wird die Molkerei zusätzlich ihren CO2-Fußabdruck mit Hilfe von UN-Emissionsrechten kompensieren und damit für die kommenden Jahre ein klimaneutrales Unternehmen sein.

Das agrarwirtschaftliche Nachhaltigkeitskonzept wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Holzner und seinem Team von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie dem Agrarbeirat der OMIRA als Repräsentanten der Milcherzeuger entwickelt. Neben den derzeit intensiv diskutierten Themen Tierwohl und Umwelt, wird in dem neu entwickelten Konzept auch der Landwirt in den Mittelpunkt gestellt. Hier soll der Schwerpunkt auf das soziale Engagement, gesundheitsfördernde Maßnahmen und Fortbildung gelegt werden. Die OMIRA möchte mit dem Nachhaltigkeitskonzept dokumentieren, dass ihre Landwirte verantwortungsbewusst mit den Tieren und der Umwelt umgehen. Besondere Leistungen werden zukünftig auch gesondert honoriert.

Mit der "OMIRA Strategie 2020 plus" inklusive des "OMIRA-Nachhaltigkeitskonzepts" sieht das genossenschaftliche Unternehmen eine solide Basis für sich und seine Milcherzeuger, um zuversichtlich in die Zukunft blicken zu können.

OMIRA bietet Fortbildungsseminare zum Thema Tiergesundheit an

Im Rahmen der OMIRA-Nachhaltigkeitsstrategie bot die Molkerei weitere Fortbildungsseminare für ihre Milcherzeuger rund um eine nachhaltige Landwirtschaft an. Damit geht die Molkerei einen weiteren Schritt in der Umsetzung ihres Nachhaltigkeitskonzepts, welches das Tierwohl sowie den Landwirt in den Mittelpunkt stellt.

Aufgrund des großen Interesses seitens der Milcherzeuger und der Aktualität des Themas, hat die OMIRA das Seminar "Homöopathie in der Milchviehhaltung" erneut angeboten. Birgit Gnadl, eine bekannte Referentin auf diesem Gebiet, informierte über alternative Behandlungsmöglichkeiten in der Milchviehhaltung. Ziel ist es, den Antibiotika-Einsatz zu reduzieren und mit homöopathischen Verfahren einen positiven Effekt auf die Tiergesundheit des gesamten Bestands zu erzielen.

Zusätzlich erweiterte die Molkerei das Seminarangebot um das wichtige und aktuell viel diskutierte Thema "Kälbergesundheit". Referenten des Arbeitskreises oberschwäbischer Rinderpraktiker informierten rund 500 Landwirte zu Aspekten wie Haltung und Fütterung. Gesunde Kälber sind eine wichtige Basis für den wirtschaftlichen Erfolg in der Milcherzeugung und daneben auch die Visitenkarte eines Betriebs. Da das Wohlergehen der Kälber mehr und mehr in den Brennpunkt öffentlicher Diskussionen gelangt ist es wichtig, eine gute Versorgung sicherzustellen und Leitlinien für eine optimale Haltung der Kälber zu kommunizieren. Dabei möchte die OMIRA ihre Landwirte unterstützen und so wurden die Aktionstage "Kälbergesundheit" mit großem Interesse seitens der OMIRA Milcherzeuger angenommen.

OMIRA spendet 10.341 Euro an soziale Projekte

 "Spenden statt Geschenke" - dieses Weihnachtsmotto gilt auch in diesem Jahr wieder in der OMIRA. Geschäftsführer Ralph Wonnemann, der OMIRA-Aufsichtsrat sowie die gesamte OMIRA-Belegschaft haben sich erneut bewusst dazu entschieden, auf Weihnachtspräsente für Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen zugunsten karitativer und sozialer Einrichtungen und Aktionen zu spenden.

"Ich bin stolz darauf, dass sich die OMIRA-Gemeinschaft ihrer gesellschaftlichen Aufgabe verpflichtet fühlt und auch in diesem Jahr wieder Vereine unterstützt, die in unserer OMIRA-Region liegen. Damit möchten wir alle unsere Verbundenheit mit der Heimat unserer Milcherzeuger zum Ausdruck bringen und gleichzeitig unserer sozialen Verantwortung nachkommen", so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

10.341,51 Euro beträgt die Jahresspende, die Ralph Wonnemann im Namen des gesamten Aufsichtsrats und der Belegschaft an zwei soziale Projekte der OMIRA-Region übergeben hat.

Wie in den vergangenen Jahren erhielt die Aktion Radio 7 "Drachenkinder", die traumatisierte und behinderte Kinder und Jugendliche zwischen Alb und Bodensee, Schwarzwald und Allgäu unterstützt, einen Spendenbetrag von 5.341,51 Euro. "Wir freuen uns mit unserer Spende eine Aktion zu unterstützen, die Kindern und Jugendlichen mitten aus unserer Milcherzeugerregion, neue Hoffnung, Lebensmut und Hilfe schenkt", so Ralph Wonnemann.

Weitere 5.000 Euro gingen an die Lebenshilfe Ansbach e.V. Sie ist eine Selbsthilfevereinigung von und für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung. Die Lebenshilfe Ansbach begleitet Menschen mit Behinderung, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen. "In der Region rund um Ansbach leben viele unserer Milcherzeuger, und so möchten wir in diesem Jahr die Lebenshilfe Ansbach unterstützen. Mit unserer Spende möchten wir einen kleinen Beitrag zur großartigen Arbeit der Lebenshilfe Ansbach leisten und unseren Respekt gegenüber allen Angestellten und ehrenamtlichen Helfern zum Ausdruck bringen", erklärt Ralph Wonnemann.

Spendenübergabe an die Radio 7 Drachenkinder:
v.l.n.r: OMIRA-Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle, OMIRA-Maskottchen Axel, OMIRA-Geschäftsführer Ralph Wonnemann OMIRA-Betriebsratsvorsitzender Egon Burr, Karin Rothaupt Radio 7

Spendenübergabe Lebenshilfe Ansbach
v.l.n.r.: Werkstattleiter Ansbach Willi Ulm, OMIRA-Nachhaltigkeitsbeauftragter Johannes Eder, Sozialdienst-Mitarbeiterin Martina Heidingsfelder, OMIRA-Geschäftsführer Ralph Wonnemann, Lebenshilfe Ansbach Mitarbeiterin Silke Babel, OMIRA-Aufsichtratsvorsitzender Erich Härle, OMIRA-Aufsichtsrat Jürgen Schwab

Ravensburg, 07.12.2015

Pressemitteilung

OMIRA ist ab 2016 klimaneutral

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Molkerei setzt die OMIRA GmbH einen weiteren Meilenstein - ab 2016 wird das süddeutsche Unternehmen klimaneutral sein. Mit diesem Entschluss leistet die OMIRA einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung ihrer Nachhaltigkeits-Strategie, in welcher der verantwortungsbewusste Umgang mit Energie und Ressourcen einen zentralen Baustein darstellt.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dies wird durch die gerade in Paris stattfindende, mit großem Einsatz betriebene, Klimakonferenz erneut ins Bewusstsein gerückt. OMIRA hat als produzierendes und von natürlichen Rohstoffen abhängiges Unternehmen die Herausforderung angenommen und ist sich ihrer Verantwortung zum sorgsamen Umgang mit den Ressourcen bewusst.

Die OMIRA hat ihren CO2-Ausstoß berechnen lassen, um einen ersten Überblick über ihre Umweltauswirkungen zu bekommen. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Molkerei eine Vielzahl von Maßnahmen - insbesondere im Bereich Energieeffizienz - realisiert, um die Klimabelastungen zu reduzieren. Durch den ermittelten Fußabdruck wird ersichtlich, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Auswirkungen auf das Klima weiter zu reduzieren.

Zukünftig wird jährlich der Carbon-Footprint des Unternehmens berechnet, um hieraus ökologische Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Die OMIRA bezieht ab 2016 zu 100 % Ökostrom und investiert in energieeffiziente Anlagen sowie in erneuerbare Energien.

Durch die bereits eingeleiteten Maßnahmen und die Umstellung auf Ökostrom wird die OMIRA ihren Carbon Footprint wesentlich absenken können. Zudem wird die Molkerei ihren CO2-Fußabdruck mit Hilfe von UN-Emissionsrechten kompensieren und damit für die kommenden Jahre ein klimaneutrales Unternehmen sein.

Gemeinsam die Zukunft gestalten - OMIRA.

Ravensburg, 27.11.2015

Pressemitteilung

OMIRA bietet Fahrsicherheitstraining für Auszubildende an

Die OMIRA GmbH hat ihren Auszubildenden kürzlich eine besondere Freude gemacht: Anfang November wurden sie, gemeinsam mit dem Außendienstteam der Molkerei, zu einem eintägigen Fahrsicherheitstraining auf das Gelände der Spedition Pfaff in Baienfurt eingeladen. In Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Nahrungs- und Genussmittel sowie der Verkehrswacht Ravensburg führte die OMIRA diese Veranstaltung durch.

Im Zug des neuen Nachhaltigkeitskonzeptes, in der die soziale Verantwortung eine zentrale Rolle einnimmt, hat die OMIRA dieses wichtige Projekt zum ersten Mal verwirklicht. Denn wie allgemeine Unfallstatistiken zeigen, sind gerade Fahranfänger überproportional häufig in Unfälle verwickelt. Ihnen fehlt noch die Übung und Erfahrung am Steuer. Ein Fahrsicherheitstraining hilft ihnen dabei, Gefahrensituationen besser einzuschätzen, zu bewältigen oder direkt zu vermeiden.

Zusätzlich schulte die OMIRA Anfang November ihre Berufskraftfahrer, die mit Milchsammel- oder Kühlkoffer-LKWs auf den Straßen unterwegs sind, in Sachen ökologischer Fahrweise, Fahrsicherheit und Ladungssicherheit.

"Im Rahmen unserer sozialen Verantwortung hat die Sicherheit unserer Auszubildenden und Mitarbeiter oberste Priorität. Daher freuen wir uns sehr, dass ein solches Fahrsicherheitstraining, insbesondere auch für unsere jungen Kollegen, die in der Regel auch Fahranfänger sind, realisiert werden konnte. Aber auch unsere Außendienstkollegen, die Tag täglich auf der Straße sind, hatten an diesem Tag die Möglichkeit ihre Kenntnisse aufzufrischen", so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

Notbremsmanöver aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Ausweichen in Gefahrensituationen waren nur einige Herausforderungen, bei welchen die 12 teilnehmenden Azubis ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen durften. Alles in allem empfanden die OMIRA-Azubis diesen Tag als äußerst interessant und hilfreich.

Ravensburg, 23.11.2015

Pressemitteilung

Langjährige OMIRA-Mitarbeiter geehrt

Mit einer Jubilarfeier im Gasthaus zur Mühle in Baindt bedankte sich die OMIRA am 11.11.2015 bei ihren langjährigen Mitarbeitern für ihren besonderen Einsatz und ihr hohes Engagement im Dienste der Molkerei. Erstmals feierten die Jubilare aus Ravensburg und Neuburg diese alljährliche Tradition gemeinsam.

31 Kolleginnen und Kollegen ehrte Geschäftsführer Ralph Wonnemann in diesem Jahr. Darunter feierten gleich drei Mitarbeiter ein ganz besonderes Firmenjubiläum: Irmgard Gerich hält der OMIRA nun seit sagenhaften 50 Jahren die Treue, Dietmar Kleber und Christa Bessler begleiten das Unternehmen seit nunmehr 40 Jahren. Weitere 15 Mitarbeiter blicken auf 25 Jahre bei der OMIRA zurück und 13 Mitarbeiter sind seit 10 Jahren an Bord der Molkerei. In Summe stolze 635 Jahre OMIRA-Zugehörigkeit und Erfahrung.

In seiner Ansprache dankte Ralph Wonnemann den Jubilaren für ihre Verbundenheit, Loyalität und Treue, die sie der OMIRA schon seit Jahrzenten halten. "Wir sind stolz darauf, so viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit einer langjährigen Erfahrung in unseren Reihen zu haben, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz, Fachwissen und viel Herzblut einen wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung der Molkerei beitragen. Wir brauchen Sie auch für die Herausforderungen in der Zukunft", so Wonnemann.

Personalleiter Manfred Wiest würdigte jeden Jubilar mit einer kurzen Laudatio. Als Dankeschön überreichte Ralph Wonnemann allen Geehrten eine Jubiläumsgabe und eine silberne bzw. goldene OMIRA-Verdienstmedaille. Diejenigen mit einer Betriebszugehörigkeit von mehr als 25 Jahren erhielten zusätzlich eine Urkunde der jeweils zuständigen IHK.

1.Reihe v.l.n.r: Siegfried Griebel, Irmgard Gerich, Manfred Rutzer, Reinhard Krell, Manuela Maucher, Dieter Büttner
2. Reihe v.l.n.r.: Hugo Ehrensperger, Andrea Gottschall, Uwe Berbig, Manfred Wiest, Andrée Anke
3. Reihe v.l.n.r: Josef Hartmann, Fred Sekic, Heidelinde Lantoine, Ralph Wonnemann, Anita Waldmann, Michael Ott
4. Reihe v.l.n.r: Thomas Müller, Sigrid Lässle, Gerhard Hinz, Annika Teichgräber, Egon Burr
Hinten v.l.: Stefan Breyer, Kim Wehrwein, Monika Schmidt, Ulrich Fischer, Roland-Karl Ziegler, Dietmar Kleber, Marcus Bethge, Alois Keller

Nicht auf dem Bild: Werner Danysch, Elisabeth Göbel, Siegfried Meißler, Zdzislav Fleischhauer, Heinrich Scheuermeyer, Sonja Grundmüller, Daniel Hörner, Susanne Duda, Christa Bessler

DLG-Auszeichnungen für OMIRA Oberland-Milchverwertung aus Ravensburg

DLG-Prämierungen im Rahmen der Internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Molkereiprodukte

Im Rahmen der Qualitätsprüfungen der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Molkereiprodukte hat das DLG-Testzentrum Lebensmittel jetzt die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg mit 101 Gold-, 9 Silber- und 1 Bronze-Medaille für die Qualität ihrer Erzeugnisse ausgezeichnet. Insgesamt testeten die DLG-Experten im aktuellen Prämierungsjahr über 3.165 Produkte.

Im Mittelpunkt der Experten-Tests standen umfangreiche Analysen im Labor und in der Sensorik. In allen produktrelevanten Qualitätskriterien wurden die Molkereiprodukte dabei von den Experten des DLG-Testzentrums Lebensmittel beurteilt. Deklarations- und Verpackungskontrollen rundeten das wissenschaftliche Urteil ab.

"Die DLG-prämierten Molkereiprodukte zeichnen sich durch eine hohe Qualität und einen besonderen Genusswert aus. Alle Produkte wurden dafür in neutralen Tests auf Basis aktueller und wissenschaftlich abgesicherter Prüfmethoden von Experten getestet", unterstreicht Inka Scharf, Projektleiterin im DLG-Testzentrum Lebens­mittel, die hohe Aussagekraft der Qualitätsprüfung und der DLG-Prämierungen.

Getestete Produkte, die die DLG-Qualitätskriterien erfüllen, erhalten die Auszeichnung "DLG-prämiert" in Gold, Silber oder Bronze. Alle ausgezeichneten Produkte werden im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info/milchprodukte veröffentlicht.

Ravensburg, 31.07.2015

PRESSEMITTEILUNG

Europaabgeordneter Norbert Lins zu Besuch bei der OMIRA

„Wir müssen etwas für das Image unserer Milchwirtschaft tun“, das ist das einstimmige Resultat des Besuchs von Norbert Lins, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments, am 30.07.2015 bei der OMIRA GmbH in Ravensburg. Mit dabei waren Waldemar Westermayer, CDU-Bundestagsabgeordneter, Rudolf Köberle, CDU-Landtagsabgeordneter, sowie August Schuler, CDU-Fraktionsvorsitzender. Gemeinsam diskutierten sie mit OMIRA Geschäftsführer Ralph Wonnemann und Aufsichtsratsvorsitzendem Erich Härle. Insbesondere waren zwei Themenschwerpunkte den beiden OMIRA Vertretern ein großes Anliegen, wozu sie auch die Politik in der Pflicht sehen: Dies ist zum einen die aktuell einseitige mediale Berichterstattung über die Milch und Milcherzeugung sowie zum anderen die finanzielle Belastung der Landwirte aus der zu zahlenden Superabgabe und aus den neuen verschärften Anforderungen an die Lagerung und Ausbringung von Gülle.

„Der Konsum von Trinkmilch ist insbesondere in Deutschland in letzter Zeit trotz niedriger Preise rückläufig, sodass klar die Frage gestellt werden muss, ob dies nicht auch mit der einseitig negativen Berichterstattung rund um das Thema Milch und Milchviehhaltung in den deutschen Medien zusammenhängt“ so Ralph Wonnemann. Alle Herren sind sich einig, dass die Verbraucher durch die skandalisierenden Medienberichte beunruhigt sind und Lösungsansätze gefunden werden müssen, um dieser Verunsicherung entgegenzuwirken. Eine vermehrte Aufklärungsarbeit wird notwendig sein, um die Bevölkerung über die aktuellen und hochwertigen Qualitätsstandards und -maßnahmen in der Milchviehhaltung sowie die aufrichtige Arbeit der meisten Milcherzeuger zu informieren. Dies sieht auch Norbert Lins so: „Wir müssen wieder zeigen was die Landwirtschaft alles leistet. Dazu sollten wir vielleicht die Verbraucher und Verbraucherinnen auf die Höfe einladen und die Ställe für sie öffnen“.

Ein weiteres Thema, das Wonnemann und Härle stark beschäftigt ist die zu zahlende Superabgabe der Landwirte. „Die Auswirkung der Superabgabe auf die Betriebe ist bereits absehbar. Klar ist, dass es einige Betriebe hart treffen wird und sie mit großer Wahrscheinlichkeit Liquiditätsprobleme bekommen werden“, so Erich Härle. Norbert Lins kann die Sorge der Landwirte nachvollziehen. Es wurde versucht eine weiche Landung hinzubekommen. Derzeit strebt er an, im Konzert der verschiedenen europäischen Interessen zu ermöglichen, dass die einbehaltene Superabgabe wenigstens in der Agrarpolitik verbleibt.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde fand unter fachkundiger Leitung von Klaus-Dieter Kubelke, Betriebsleiter in der OMIRA am Standort Ravensburg, eine ausführliche Betriebsbesichtigung statt. Gemeinsam wurde eines der Herzstücke der OMIRA, die Milchpulverherstellung, besichtigt. Aber auch andere Bereiche wie z. B. die Milchannahme, die Milcherhitzung, die Joghurtabfüllung und die Butterabpackung wurden bei dem Rundgang in Augenschein genommen.

OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH

Von links nach rechts: Rudolf Köberle, Erich Härle, Norbert Lins, Ralph Wonnemann, Waldemar Westermayer, August Schuler.

OMIRA veranstaltete Kennenlerntag für neue Azubis und ihre Eltern

Am Donnerstag, 16. Juli 2015, veranstaltete die OMIRA einen Kennenlerntag für ihre neuen Auszubildenden, die ab September in ihr Berufsleben starten.

Prokurist Gerhard Hinz (Leiter kfm. Administration und Verwaltung) begrüßte im Namen der anwesenden Ausbilder die Gäste und stellte den zukünftigen Auszubildenden und deren Eltern in einer ausführlichen Präsentation unter dem betriebswirtschaftlichen Aspekt die gesamte OMIRA Gruppe vor.

Dabei stellte Gerhard Hinz die OMIRA als innovatives und modernes Unternehmen vor. So ist die OMIRA beispielswiese mit der national bekannten Marke MinusL Vorreiter und Marktführer im Bereich laktosefreier Lebensmittel. Anschließend setzte Manfred Wiest (Personalleiter) mit der Vorstellung der OMIRA als Ausbildungsbetrieb fort.

Milchprodukte liegen ganz oben in der Gunst der Verbraucher. Die OMIRA sieht die Zukunft in guten Mitarbeitern, die zum größten Teil selbst ausgebildet werden, so Manfred Wiest und verdeutlichte damit die Motivation für eine Ausbildung. Bei dieser Gelegenheit, wurde das Ausbildungsteam vorgestellt: Thomas Berger, Otmar Burth, Daniela Berger, Roland Muhra, Anita Waldmann, Vera Blersch, Corinna Fischer und Matthias Herter. Ein ca. 20 minütiger Image-Film informierte die Anwesenden über die Produktionsabläufe der OMIRA Gruppe. Ergänzend hierzu unterwies Otmar Burth (Betriebsleiter) die Besuchergruppe in den entsprechenden Hygieneregeln, ehe er die Gäste in einem Betriebsrundgang kompetent durch die Produktion auf dem weitläufigen Gelände führte. Die Besucher und baldigen Mitarbeiter erhielten so einen Einblick in die Produktionsabläufe.

Zum Schluss konnten alle weiteren Fragen beantwortet und so der gelungene Kennenlerntag mit allen benötigten Informationen im Gepäck beendet werden - der 01.09.2015 kann kommen!

OMIRA veranstaltete auch dieses Jahr wieder für alle neuen Auszubildenden und deren Eltern einen umfangreichen Kennenlerntag. So konnten sich die neuen Azubis schon vor Ausbildungsbeginn einen Einblick bei OMIRA verschaffen.

Ravensburg, 21.07.2015

PRESSEMITTEILUNG

Nachhaltigkeitsstrategie der OMIRA in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie stellten am 30. Juni 2015 in Ravensburg Prof. Holzner und 22 Studierende der Fakultät Agrarökonomie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ein umfassendes Konzept zur nachhaltigen Entwicklung auf landwirtschaftlichen Betrieben vor. Zusammen mit dem neu geschaffenen Agrarbeitrat der OMIRA entwickelten die Studierenden ein praxistaugliches Modell, das zukünftig Anwendung in der OMIRA finden soll.

Neben den derzeit intensiv diskutierten Themen Tierwohl und Umwelt, denen wir eine hohe Bedeutung beimessen, wird in dem neuen Konzept auch der Landwirt in den Mittelpunkt gestellt. Hier soll der Schwerpunkt auf das soziale Engagement, gesundheitsfördernde Maßnahmen und Fortbildung gelegt werden. Die OMIRA möchte mit dem Nachhaltigkeitskonzept aufzeigen, dass ihre Landwirte verantwortungsbewusst mit den Tieren und der Umwelt umgehen. Zukünftig wird dies auch im Rahmen des Nachhaltigkeitskonzepts bewertet.

Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den OMIRA Landwirten soll sich im Bereich von fachlichen Fortbildungen, Workshops und Qualifikationsmaßnahmen zeigen. Unter anderem werden derzeit Fortbildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen für das Winterhalbjahr geplant, schwerpunktmäßig im Bereich Homöopathie in der Milchviehhaltung, um den Antibiotikaeinsatz zu reduzieren.

Die OMIRA wird die Zusammenarbeit mit Prof. Holzner und seinem Lehrstuhl von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf fortführen, um das vorliegende Konzept weiter zu konkretisieren und erste Umsetzungsschritte einzuleiten. Die OMIRA setzt auf eine transparente und ehrliche Kommunikation mit Verbrauchern. Die Nachhaltigkeit des Handelns für Unternehmen, Milcherzeuger und die daraus resultierenden Vorteile für die Gesellschaft und Umwelt werden zunehmend zu einem wesentlichen Eckpfeiler für die weitere Unternehmensentwicklung.

Ravensburger Grundschüler zu Besuch auf dem Bauernhof

Vom 13. Juli bis zum 15. Juli 2015 war es mal wieder soweit: Ravensburger Grundschüler besuchten den Bauernhof von Familie Zembrod in Berg-Goldehub. Bereits zum 6. Mal fand das gemeinsame Projekt der Kreislandfrauen Ravensburg, des Ernährungszentrums Bodensee-Oberschwaben und der OMIRA GmbH statt.  Seit Projektstart stellt Familie Zembrod mit viel Einsatz ihren Hof und ihre Zeit für die Kinder zur Verfügung. Für dieses Engagement wurden Familie Zembrod, die Kreislandfrauen Ravensburg sowie die OMIRA in diesem Jahr vom Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz geehrt. Lesen Sie hier mehr

OMIRA am Johannitag in Triesdorf

Am 29. Juni 2015 präsentierte sich die OMIRA zum ersten Mal am Johannitag in Triesdorf. Die nordbayerische Landwirtschaftsmesse, die zum 38. Mal stattfand, war bei schönstem Sommerwetter ein Magnet für mehr als 30.000 Besucher.

Neben regionalen kulinarischen Highlights konnten die Besucher das Milchgewinnungszentrum der landwirtschaftlichen Lehranstalten bestaunen. Maschinenvorführungen und allerlei Interessantes rund um die Landwirtschaft wurde hier geboten.

Die OMIRA präsentierte sich mit neuem Auftritt sowie dem aktuellen Geschäftsbericht im Gepäck einem breiten Publikum aus Landwirten und Verbrauchern. Großes Lob bekam die OMIRA für ihr regionales Engagement von ihren Milcherzeugern der Bezirksmolkerei Ansbach. Mit selbst gemischten Milchshakes sorgte das Team der OMIRA für Abkühlung und mit einer Verlosungsaktion für regen Standbesuch. Neben Verkostungen von Produkten der Marke MinusL und Aktionen für Kindern wurden zahlreiche Fachgespräche mit den OMIRA Milcherzeugern gesucht.

Alles in Allem ein super schöner Tag im Herzen Frankens

Ravensburg, 17. Juni 2015

PRESSEMITTEILUNG

Mitteilungen zur Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH am 17. Juni 2015

2014 dokumentiert wiedergewonnene Stabilität der OMIRA

Zufriedenstellende Entwicklungen der OMIRA im herausfordernden Jahr 2015

Aufsichtsrat und Geschäftsführer Ralph Wonnemann mit großer Mehrheit entlastet - Aufsichtsrat in bewährter Konstellation wiedergewählt und um neues Mitglied aus Ansbach erweitert

Im Nachgang zur heutigen Gesellschafterversammlung der OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH informieren wir Sie über die Entwicklung in 2014 und geben einen Einblick in die Markt- und Unternehmenssituation im Jahr 2015.

2014 dokumentiert wiedergewonnene Stabilität der OMIRA

Das vergangene Jahr 2014 stellt für die Milcherzeuger, gleichzeitig Eigentümer der OMIRA, ein sehr erfolgreiches Jahr dar. Sowohl das ausgezahlte, deutlich überdurchschnittliche Milchgeld, als auch die wirtschaftliche Entwicklung dokumentieren die wiedergewonnene Stabilität der OMIRA.

Das Vertrauen der Mitglieder in ihr Unternehmen ist zurückgekehrt. Dies bestätigt eine im Sommer 2014 erstmals durchgeführte Mitgliederbefragung. Das sehr gute Ergebnis zeigt, dass die OMIRA-Eigentümer mit der neuen Unternehmensführung, der neuen Marschrichtung des Aufsichtsrats und ihrer Molkerei insgesamt sehr zufrieden sind.

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2014 war nach einem hervorragenden Beginn von zunehmend rückläufigen Marktentwicklungen geprägt. Mit einer konsequent vorsichtigen Steuerung des Unternehmens und konservativer Bilanzierung konnte die OMIRA-Gruppe das Jahr mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 3,3 Mio. Euro abschließen.

Die Gesamteigenmilchanlieferung der OMIRA-Gruppe verringerte sich 2014 um 8,3 % auf 936,6 Mio. kg. Der Rückgang der Milchmenge ist die Folge der Kündigungen von Milchlieferverträgen in 2012 und davor. Zudem hatte die OMIRA zum 30.06.2014 die Verarbeitung von Bio-Milch eingestellt. Dem gegenüber standen Produktionssteigerungen und Rückkehrer auf Erzeugerseite.

Als Reaktion auf die ab Januar 2015 nochmals verringerten Milchmengen wurde im Rahmen des Restrukturierungskonzepts das Werk in Rottweil zum 31.10.2014 geschlossen. Die bisher dort verarbeitete Milchmenge wird seither an den beiden Standorten Ravensburg und Neuburg a. d. Donau weiterverarbeitet. Die Neuburger Milchwerke GmbH und Co. KG ist seit dem 01.01.2014 eine 100%ige Tochtergesellschaft der OMIRA. Gleichzeitig wurde der Milchliefervertrag der Neuburger Milchwerke eG direkt mit der OMIRA geschlossen.

Nach einem deutschen Milchpreisrekord für das Jahr 2013 begann auch das Jahr 2014 auf einem sehr hohen Niveau. Im Jahresverlauf wurde die Marktlage zunehmend schwieriger. Dies resultierte aus der gegebenen Marktlage mit Russland-Embargo, Nachfragerückgängen in China und den hohen Anlieferungsmengen der Milcherzeuger an die Molkereien. Mit einer vorsichtigen Geschäftspolitik und Milchgeld-Nachzahlungen erwirtschaftete die OMIRA dennoch einen Auszahlungspreis von 39,79 Cent pro kg Milch (bei 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß), der deutlich über dem Durchschnitt lag.

Durch die konsequente Fortführung der in der Restrukturierungsphase erkannten Maßnahmen und Projekte ist die Stabilisierung der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der OMIRA-Gruppe gelungen. So konnte die OMIRA-Gruppe mit den eingeleiteten Maßnahmen in 2014 ihre Finanz-Verbindlichkeiten auf 2,9 Mio. Euro weiter verringern und eine komfortable Barreserve von ca. 18 Mio. Euro aufbauen. Gleichzeitig hat die Molkerei ihr Eigenkapital erneut erhöht - es stieg von 41,5 Mio. Euro auf 48,8 Mio. Euro.

Erstmals in der Geschichte der OMIRA erhalten alle Mitglieder und die Mitarbeiter der Molkerei den Geschäftsbericht des Unternehmens. Damit wird die durch die neue Geschäftsführung und den Aufsichtsrat eingeführte offene und transparente Kommunikation in 2015 konsequent weitergeführt.

Entwicklungen der OMIRA im herausfordernden Milch-Jahr 2015

Weltweit war die Rohmilchproduktion in den ersten Monaten 2015 aufgrund sinkender Milchpreise und drohender Superabgaben in der EU in Summe leicht rückläufig. Bereits im Mai 2015 wurde jedoch die Vorjahresmenge in Deutschland wieder überschritten. Die weitere weltweite Entwicklung nach dem Wegfall der Milchquote zum 01.04.2015 bleibt abzuwarten.

Bereits im Herbst 2014 startete die OMIRA das Strategieprojekt "OMIRA 2020 plus", um die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens in einem zunehmend wettbewerbsintensiveren Marktumfeld vorzubereiten. In 2015 wird dieses Konzept kontinuierlich fortgeführt, um die notwendigen Voraussetzungen für eine langfristig positive Weiterentwicklung zu schaffen.

Insgesamt bleibt die OMIRA zunächst bei einer vorsichtigen, der unklaren Marktsituation angemessenen Geschäfts- und Milchgeldpolitik und hält das Unternehmen stabil.

So zeigt sich in den ersten Monaten 2015 für die OMIRA-Gruppe trotz der schwachen Marktentwicklung eine positive Ergebnisentwicklung. In den ersten 4 Monaten 2015 konnte die OMIRA ein vollerwirtschaftetes Milchgeld von 31,10 Cent pro kg Milch (bei 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß) auszahlen, das erneut über dem Durchschnitt in Deutschland lag und erneut umfangreiche Rückstellungen dotieren.

Aufgrund der aktuellen Marktsituation muss weiterhin von rückläufigen Verwertungen in den nächsten Monaten ausgegangen werden, die sich in der Reduzierung des Milchgelds niederschlagen werden und auch die Ertragskraft belasten. Dennoch erwartet die OMIRA gemäß ihrer aktuellen Planung auch für das Jahr 2015 ein Milchgeld über dem Durchschnittsniveau und ein positives Ergebnis.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist die im Mai 2015 beschlossene Eingliederung der Bezirksmolkerei Ansbach als Gesellschafter in die OMIRA, die rückwirkend zum 01.01.2015 erfolgt. Die gute Zusammenarbeit beider genossenschaftlicher Molkereien hatte sich bereits in 2014 abgezeichnet und wurde nun durch die Beteiligung bestätigt. Trotz der derzeit schwierigen Marktsituation haben die Ansbacher der OMIRA mit ihrer vorsichtigen Geschäftspolitik und ihrer offenen Kommunikation das Vertrauen ausgesprochen. Dieser bedeutende Schritt gibt der OMIRA für die nächsten Jahre Planungssicherheit, auch für das Werk in Neuburg.

Die obersten Restrukturierungsziele, die Stabilität der OMIRA wieder zurückzugewinnen und gut gerüstet in das herausfordernde Milch-Jahr 2015 zu starten, sind erreicht. Und so kann sich das Unternehmen neben der Strategieentwicklung "OMIRA 2020 plus" nun weiteren wichtigen Aufgaben widmen, die heutzutage eine große Rolle spielen. So hat sich die OMIRA seit Beginn 2015 das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen mit genossenschaftlichen Werten muss die OMIRA gewinnorientiert im Sinne ihrer Mitglieder handeln. Gleichzeitig darf nachhaltiges Wirtschaften und der Schutz der Umwelt nicht außer Acht gelassen werden. Das war die Motivation, sich für die Einführung eines Nachhaltigkeitskonzeptes zu entscheiden. Erste Akzente wurden hier bereits mit folgenden Maßnahmen gesetzt: Verbesserte Energieeffizienz, Beitritt in den Global Compact der Vereinten Nationen und Schulungen zum Thema Homöopathie in der Milchviehhaltung.

Aufsichtsrat und Geschäftsführer Ralph Wonnemann mit großen Mehrheiten entlastet - Aufsichtsrat in bewährter Konstellation wiedergewählt

In der heutigen Gesellschafterversammlung wurden der in 2014 amtierende Aufsichtsrat sowie Geschäftsführer Ralph Wonnemann mit großer Mehrheit entlastet. Diese Entscheidung bestätigt, dass Aufsichtsrat und Geschäftsführung vollstes Vertrauen seitens der Mitglieder genießen.

Turnusgemäß stellten sich Armin Arnegger, Walter Böhmer, Michael Gschwendtner, Ernst Herzog, Robert Müller und Rudolf Ruisinger zur Wiederwahl. Die Gesellschafter bestätigten die genannten Herren mit einer überzeugenden Mehrheit für weitere 4 Jahre im Amt. Zusätzlich wurde Herr Jürgen Schwab, Vorstandsvorsitzender der Bezirksmolkerei Ansbach eG, als neues Mitglied in den Aufsichtsrat berufen. Schwab war bereits seit Dezember 2014 als Gast im Aufsichtsrat anwesend. Somit besteht der aktuelle Aufsichtsrat aus 14 Mitgliedern.

Das in 2013 geäußerte Ziel Härles, die Arbeit des Aufsichtsrats weiter zu professionalisieren, wurde in 2014 umgesetzt. Alle Mitglieder setzten sich im Rahmen eines Qualifizierungsprogramms mit der Kommunikation im genossenschaftlichen Sektor sowie der Analyse von Jahresabschlüssen von Molkereiunternehmen auseinander. Weitere Veranstaltungen sind bereits geplant.

Härles Kurs, den genossenschaftlichen Gedanken mit hoher Offenheit für die Anliegen der Gesellschafter weiter zu stärken, wurde beispielsweise in der bereits erwähnten Mitgliederbefragung im Sommer 2014 verwirklicht. Viele wertvolle Informationen konnten dabei gewonnen werden. Ein Resultat der Befragung war beispielsweise die Optimierung der Gremien. So wurde unter anderem mit der heutigen Gesellschafterversammlung ein Agrarbeirat zur Erarbeitung agarwirtschaftlicher Themen ins Leben gerufen.

Insgesamt hat die OMIRA in 2014 ihre gesetzten Ziele erreicht. Die Molkerei geht gut vorbereitet in ein turbulentes Jahr 2015 und blickt daher zuversichtlich, aber auch respektvoll, in die Zukunft.

Weitere Informationen können Sie dem Geschäftsbericht 2014 entnehmen. OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH.

Ravensburg, 02. Juni 2015

PRESSEMITTEILUNG

Bezirksmolkerei Ansbach wird vollständiges Mitglied in der OMIRA GmbH

Die reguläre Generalversammlung der Bezirksmolkerei Ansbach hat am Mittwoch, den 27.05.2015, mit einer überzeugenden Mehrheit von 90,8 % einer vollständigen Mitgliedschaft in der OMIRA GmbH zugestimmt. Damit wurden die bereits im November 2014 gestellten Weichen für eine langfristige Zusammenarbeit mit der OMIRA bestätigt.

Seit Anfang 2012 arbeitet die OMIRA mit der Bezirksmolkerei im Rahmen eines Kooperationsvertrages in der Vermarktung der kompletten Milchmenge zusammen. Die positive wirtschaftliche Entwicklung der OMIRA hat die Mitglieder der Ansbacher Molkerei bereits im November 2014 dazu bewegt, den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit zu legen. Auch in den vergangenen Monaten konnte die offene und ehrliche Kommunikation der OMIRA mit den Ansbachern die dortigen Mitglieder weiter überzeugen, sodass sich die Molkerei zur dauerhaften Einbindung als Gesellschafter in die OMIRA bekannt hat. Ab Juni 2015 ist die Bezirksmolkerei nun also vollständiges Mitglied der OMIRA.

"Es freut uns sehr, dass unsere Mitglieder in der Generalversammlung mit einer so überzeugenden Mehrheit hinter der Entscheidung für die OMIRA stehen. Die Rahmenbedingungen einer guten und respektvollen Zusammenarbeit mit der OMIRA haben uns darin bestätigt, diesen Weg trotz der aktuell schwierigen Marktsituation zu gehen", so der Vorstandsvorsitzende der Bezirksmolkerei Ansbach, Jürgen Schwab.

Der überzeugenden Zustimmung zur vollständigen Mitgliedschaft bei der OMIRA, gingen auch kritische Diskussionen über die derzeitige Milchmarktlage und das ausgezahlte Milchgeld voraus. Am Ende sprachen die genossenschaftlichen Strukturen, Regeln und Werte, die beide Molkereien prägen, sowie die ehrliche, ungeschönte Kommunikation und die jederzeit gegebene Transparenz der OMIRA eindeutig für die Ravensburger Molkerei.

Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA ist froh über den Ausgang der Abstimmung: "Die gute Stimmung zwischen unseren Molkereien hatte sich bereits im vergangenen Jahr abgezeichnet. Umso mehr freuen wir uns, dass uns die Bezirksmolkerei Ansbach mit diesem Schritt ihr Vertrauen für eine langfristige, gemeinsame Zukunft ausgesprochen hat."

Ravensburg, 28. April 2015

PRESSEMITTEILUNG

Erste Schritte zu einer nachhaltigen OMIRA - OMIRA tritt dem UN Global Compact bei

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Unternehmenskultur setzt die OMIRA GmbH neue Maßstäbe. Seit Februar 2015 unterstützt die Molkerei die von den Vereinten Nationen gegründete Initiative Global Compact. Mit im April durchgeführten Seminaren über "Homöopathie in der Milchviehhaltung" für die Mitglieder und der Verleihung des EnBW Innovationspreises an die OMIRA wurden bereits Akzente gesetzt.

"Wir übernehmen alle gemeinsam Verantwortung für unsere Mitmenschen und unseren Planeten. Das entspricht den Werten einer Genossenschaft und wird uns dabei antreiben, unser Optimierungs-potenzial zu heben" sagt Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. "Unser gemeinsames Ziel besteht darin, gesund zu wachsen. Das bedeutet, wir müssen als verantwortungsbewusstes Unternehmen gewinnorientiert im Sinne unserer Mitglieder handeln, dürfen aber hierbei unsere gesellschaftliche Verpflichtung, den Umweltschutz und eine nachhaltige Beschaffungspolitik nicht außer Acht lassen."

Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die OMIRA die zehn Grundprinzipien des Global Compact anzuerkennen, diese im Unternehmen zu leben und an Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter zu kommunizieren. Alle weltweit teilnehmenden Unternehmen stehen gemeinsam für die Achtung der Menschenrechte, die Einhaltung von Arbeitsnormen, die Korruptionsbekämpfung und den Umweltschutz ein. Die OMIRA wird sich in allen Bereichen engagieren und hierzu jährlich über Fortschritte und Maßnahmen berichten.

"Unser Engagement in Sachen Energieeffizienz haben wir bereits im letzten Jahr mit dem Gewinn des EnBW Innovationspreises erfolgreich unter Beweis gestellt. Das Netzwerkes des Global Compact hilft uns in einen internationalen Erfahrungsaustausch zu treten, um uns weiterhin in allen Bereichen effizient weiterzuentwickeln und zu engagieren" so Ralph Wonnemann.

Um die Umsetzung der Prinzipien des Global Compact im Unternehmen sicherzustellen, hat die OMIRA ein abteilungsübergreifendes Nachhaltigkeitsteam ins Leben gerufen. Dieses Team erarbeitet gemeinsam Maßnahmen wie z.B. CO2-Bilanzen, Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen und Nachhaltigkeitsanalysen in der Landwirtschaft und schafft eine Basis, um fortlaufend Zielformulierungen, Maßnahmenpläne für Optimierungen und Effizienzsteigerungen in den einzelnen Bereichen umzusetzen und zu erreichen.

Im Zuge einer nachhaltigen Landwirtschaft wird das Thema Tierwohl und Antibiotikaeinsatz aktuell intensiv diskutiert. Diese Thematik hat die OMIRA aufgegriffen und Anfang April Vortragsveranstaltungen zum Thema "Antibiotikareduzierung und alternative Behandlungsmethoden in der Milchviehhaltung" angeboten. Bereits in der Vergangenheit wurden am OMIRA Standort Neuburg a. d. Donau Vorträge zum Thema "Homöopathie in der Milchviehhaltung" durchgeführt. Aufgrund des großen Interesses seitens der Milcherzeuger und der Aktualität des Themas hat die OMIRA dies zum Anlass genommen, den Informationsaustausch mit ihren Landwirten weiter auszubauen. Für die erste Veranstaltung im Raum Ravensburg konnten hochkarätigen Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen gewonnen werden. So referierte Frau Gnadl, bekannte Buchautorin und selbst Bäuerin, zum Thema Homöopathie im Milchviehbetrieb. Herr Martin Ott, der Schweizer "Kuhflüsterer" und Buchautor, verstand es in seinem Vortrag die Kuh dem Landwirt auf eine humorvolle Art und Weise näher zu bringen. Für den Bereich Phytotherapie in der Nutztierhaltung sprach Frau Dr. Arndt von der Firma Schaette und das Thema Antibiotikareduzierung übernahm der Arbeitskreis der oberschwäbischen Rinderpraktiker.

Insgesamt nahmen bereits 570 Bäuerinnen und Bauern mit großem Interesse an den Veranstaltungen im April teil. Aus dem sehr positiven Feedback der Teilnehmer zeichnete sich das hohe Interesse und Engagement für das Thema Antibiotikareduzierung und Bestandsbetreuung ab.

 

 

Ravensburg, 09. April 2015

PRESSEMITTEILUNG

Langfristig Qualität unter Beweis gestellt: DLG-Auszeichnung für OMIRA Oberland-Milchverwertung aus Ravensburg

DLG vergibt "Preis für langjährige Produktqualität" - Unternehmen überzeugt kontinuierlich in DLG-Qualitätsprüfungen

Die OMIRA Oberland-Milchverwertung GmbH aus Ravensburg ist jetzt von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zum 24. Mal mit dem "Preis für langjährige Produktqualität" ausgezeichnet worden. Das Unternehmen erhält die Auszeichnung für die Qualität seiner Produkte, die im Rahmen der DLG-Qualitätsprüfungen für Milch und Milcherzeugnisse regelmäßig getestet werden.

Zahlreiche Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft lassen ihre Produkte seit vielen Jahren freiwillig durch die Sachverständigen der DLG testen. Um dieses Qualitätsstreben zu fördern, vergibt die DLG den "Preis für langjährige Produktqualität". Die Auszeichnung wird jährlich an Hersteller von Lebensmitteln verliehen.

Die Voraussetzungen für die Verleihung sind klar: Unternehmen müssen fünf Teilnahmejahre in Folge mit jeweils mindestens drei Prämierungen pro Prämierungsjahr an den Qualitätsprüfungen des DLG-Testzentrums Lebensmittel teilnehmen. Ab dem 5. erfolgreichen Teilnahmejahr wird der Betrieb mit dem "Preis für langjährige Produktqualität" ausgezeichnet. Nimmt ein Hersteller in einem Jahr nicht teil oder erreicht er nicht die erforderliche Anzahl an Prämierungen, so verliert er seinen Anspruch auf die Auszeichnung.

Ravensburg, 10. März 2015

Das EnBW-RegioMobil zu Gast bei OMIRA

Im September 2014 hat die OMIRA beim EnBW-Innovationspreis mit dem Thema "Gesamtkonzept zur Verbesserung der betrieblichen Energiebilanz und zur Entlastung der Umwelt" in der Kategorie "Innovation & Rentabilität" den Sieg errungen.

Neben einem Pokal gehörte der Besuch des "EnBW-RegioMobils" zum Preis des Gewinners. Vom 03.-05. März 2015 konnten sich die Mitarbeiter der OMIRA auf dem Betriebsgelände umfassend rund um das Thema Energie informieren.
An drei verschiedenen Lernstationen erhielten die Beschäftigten interessante und wertvolle Tipps zum sparsamen und effizienten Umgang mit Energie. Zudem erfuhren sie welche Energieverbesserungsmaßnahmen die OMIRA durchführt.

„Nachhaltigkeit ist für die OMIRA ein wichtiges Thema. Und gerade die Energieeffizienz spielt hier eine große Rolle“, so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. „Ich finde es toll, dass unsere Mitarbeiter mit dem „EnBW-RegioMobil“ die Möglichkeit hatten, sich darüber umfassend zu informieren. Wir werden das Thema Energieeinsparung auch zusammen mit unseren Milcherzeugern weiterentwickeln.“

Ein Beitrag dazu von der EnBW Energie Baden Württemberg bei Google+

Ravensburg, 19. Dezember 2014

OMIRA spendet an Radio7 Drachenkinder

Im Rahmen der Aktion - Spende statt Weihnachtsgeschenke – übergaben Geschäftsführer Ralph Wonnemann, Aufsichtsratsvorsitzender Erich Härle und Betriebsratsvorsitzender Egon Burr 2.823,20 Euro an die Radio7 Drachenkinder. Dieser Betrag war durch verschiedene Aktionen von den OMIRA-Mitarbeitern zusammen gekommen. Zudem spendete die OMIRA noch weitere 3.000 Euro. „Die Radio7 „Drachenkinder“ ist eine Aktion die hier in der Region sehr bekannt ist und einen sehr guten Ruf hat. Uns ist wichtig, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird – und das stellen die „Drachenkinder“ sicher. Wir freuen uns deshalb, dass wir hier einen kleinen Beitrag leisten können um einigen Kindern wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“ so Wonnemann.

Die Radio 7 „Drachenkinder“ ist eine Aktion, die Kinder und Jugendliche unterstützt, die ohne eigenes Verschulden in lebensbedrohliche Situationen geraten sind.

v.l.n.r. Ralph Wonnemann (Geschäftsführer OMIRA), „Axel“ (Maskottchen OMIRA), Volker Anders (Studioleiter Radio7 Ravensburg), Erich Härle (Aufsichtsratsvorsitzender OMIRA), Egon Burr (Betriebsratsvorsitzender OMIRA)

Ravensburg, 19. Dezember 2014

OMIRA spendet 5.000 Euro an die Familiennachsorge Elisa e.V. in Neuburg/Donau

Unter dem Weihnachtsmotto „Spenden statt Weihnachtsgeschenke“ spendet OMIRA an eine weitere soziale Einrichtung. „Die positive Resonanz aus dem vergangen Jahr hat uns erneut dazu bewogen auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner/-kunden zugunsten karitativer Einrichtungen und Aktionen zu verzichten. Die Region liegt uns sehr am Herzen, da hier viele unserer Milcherzeuger und Mitarbeiter leben. So ist die Wahl auch auf die Familiennachsorge Elisa e.V. in Neuburg gefallen“ sagt Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA.

In Neuburg überreichte Wonnemann gemeinsam mit den beiden Aufsichtsräten Ernst Herzog und Rudolf Ruisinger einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an die Verantwortlichen der Elisa e.V. „Mit dieser Spende möchten wir unsere Wertschätzung und unseren Respekt gegenüber der großartigen Leistung von Elisa e.V. zum Ausdruck bringen. Dank des Engagements aller Elisa-Mitarbeiter können Familien mit kranken Kindern auf kompetente Hilfe und Unterstützung vertrauen.“ Hinter dieser Meinung stehen nicht nur die Aufsichtsräte und Geschäftsleitung der OMIRA sondern auch die gesamte Belegschaft.

 „Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit" – das ist das Motto von Elisa. Dazu möchte die OMIRA einen Beitrag leisten.

 

Elisa, der Verein zur Familiennachsorge, hat sich zum Ziel gesetzt die Lebensqualität schwerst-, chronisch- und krebskranker Kinder nachhaltig zu verbessern. Nach der Entlassung aus stationärer Behandlung bietet Elisa eine familienorientierten sozialmedizinischen Nachsorge an. Mit dieser professionellen Betreuung hilft der Verein den Familien mit ihren kleinen Patienten gemeinsam einen Weg zu finden, mit der Krankheit umzugehen.

Ravensburg, 11. Dezember 2014

OMIRA ehrt langjährige Mitarbeiter in Ravensburg und Neuburg

Auch in diesem Jahr konnte OMIRA-Geschäftsführer Ralph Wonnemann wieder eine Reihe langjähriger Mitarbeiter ehren. Im Zuge der jährlichen Jubilarfeiern wurden in Ravensburg am 26.11.2014 und in Neuburg am 5.12 in einem feierlichen Rahmen Auszeichnungen für langjährige Betriebszugehörigkeit mit 40-, 25- sowie 10-Jahren an die Jubilare verliehen.

In den Mittelpunkt seiner Dankesworte stellte Wonnemann besonders die Bedeutung von verlässlichen Mitarbeitern für die OMIRA. Er betonte zudem, dass der Erfolg und die positive Entwicklung der Restrukturierung zu einem wichtigen Teil in der Arbeit und dem Engagement von erfahrenen und treuen Mitarbeitern begründet ist.

Für alle Jubilare gab es zusätzlich zum Dank der Geschäftsleitung eine Jubiläumsgabe, die OMIRA Verdienstmedaille sowie für 25- und 40-Jahre Zugehörigkeit eine Urkunde der IHK Weingarten.

Ravensburg: Von links nach rechts: Gerhard Hinz, Manfred Wiest, Alfons Fischer, Sebastian Lange, Betriebsratvors. Egon Burr, 2. Reihe: Anton Barth, Anton Deiss, Josef Rist, Martin Bischof; 3. Reihe: Winfried Boneberger, Johannes Roos, Martin Frick, 4. Reihe: Geschäftsführer Ralph Wonnemann, Christian Wylensek, Stephan Prinzing und Leander Oppold.
Auf dem Bild fehlen: Albert Gühring, Manfred Spitzmüller, Joachim Dietrich und Benjamin Heilig

Neuburg: Von links nach rechts: Steven Keller, Personalleiter Manfred Wiest, Werner Hoffmann, Bajram Gashi, Henry Lange, Karl Stoeckl, Thomas Lunzner, Gudrun Schneider, Ignaz Seitle, Betriebsratvors. Siegfried Griebel, Geschäftsführer Ralph Wonnemann, Thomas Pfeifer, Betriebsleiter Günther Fischer, Betriebsleiter Hugo Ehrensperger, Werksleiter Alois Keller

auf dem Bild fehlen: Thomas Goettlicher, Martin Mayr, Nathalie Franielczyk, Daniel Hörl, Jeffrey Thaller und Elisabeth Stempfle

Ravensburg, 27. November 2014

PRESSEMITTEILUNG

Bezirksmolkerei Ansbach bekennt sich zur OMIRA GmbH 

Am Montag, 24.11.2014 hat die außerordentliche Generalversammlung der Bezirksmolkerei Ansbach mit über 95 % Mehrheit der weiteren Zusammenarbeit mit der OMIRA und der Vorbereitung der Mitgliedschaft ab Juni 2015 zugestimmt.

Die OMIRA unterstützt die Bezirksmolkerei Ansbach seit Anfang 2012 im Rahmen eines Kooperationsvertrages in der Vermarktung der kompletten Milchmenge. Dass dabei gute Arbeit geleistet wurde und die Stimmung zwischen den beiden Molkereien stimmt, macht auch eine Befragung unter den Milcherzeugern deutlich, die im Sommer 2014 durchgeführt wurde. Die Ansbacher Milcherzeuger geben der OMIRA durchweg gute Noten, was sich auch in der positiven Stimmung auf den Regionalversammlungen im Oktober 2014 widerspiegelte. Der zudem gute Milchpreis 2014 und die positive wirtschaftliche Entwicklung der OMIRA überzeugten die Ansbacher schließlich, den Grundstein für die Entscheidung zur Mitgliedschaft ab 2015 zu legen.
 
„Wir haben in den letzten Monaten mehrere Molkereien besichtigt und die Angebote verglichen. Die nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen sehr gute Zusammenarbeit der beiden genossenschaftlichen Molkereien und die vorliegenden Rahmenbedingungen bei der OMRIA haben uns aber überzeugt. Deshalb ist für uns der nächste konsequente Schritt die Vorbereitung der vollständigen Mitgliedschaft der Bezirksmolkerei Ansbach in die OMIRA Gruppe. Es freut uns sehr, dass unsere Mitglieder in der Generalversammlung mit einer so überzeugenden Mehrheit hinter diesem Schritt stehen“ betont der Vorstandsvorsitzende der Bezirksmolkerei Ansbach, Jürgen Schwab. Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass die Bezirksmolkerei Ansbach uns dieses Vertrauen ausgesprochen hat. Gleichzeitig gibt uns diese Entscheidung mehr Planungssicherheit für die nächsten Jahre, die für unsere strategische Weiterentwicklung im volatilen Milchmarkt immer wichtiger wird.“
 
Die endgültige Entscheidung über die Mitgliedschaft wird von der Bezirksmolkerei Ansbach dann in der regulären Generalversammlung Ende Mai 2015 getroffen. Schwab und Wonnemann sind sich sicher, dass dann die abschließende rechtliche Basis für eine langfristige, gemeinsame Zukunft im Rahmen einer genossenschaftlichen Struktur gelegt wird.    

 

Ravensburg, 26. November 2014

OMIRA spendet 5.000 Euro an Nachsorgeklinik Tannheim  

Spende statt Weihnachtsgeschenke – auch in diesem Jahr lautet so das Weihnachtsmotto der OMIRA GmbH das bei Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern gleichermaßen gut ankommt. „Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder dafür entschieden, Aktionen zu unterstützen, die im Rahmen unseres Milcheinzugsgebietes tätig sind und wieder vielen Menschen ein Stück Hoffnung und vor allem Hilfe geben. Gerade die Unterstützung von chronisch erkrankten Kindern und ihren Familien kann unserer Meinung nach nicht hoch genug honoriert werden, deshalb haben wir uns für die Spende in Höhe von 5.000 Euro an die Nachsorgeklinik Tannheim entschieden“ so Ralph Wonnemann, Geschäftsführer der OMIRA. Dass dabei auch der Aufsichtsrat und die gesamte Belegschaft hinter der Spende stehen unterstreichen auch die beiden Aufsichtsräte Willi Armbruster und Alois Frey (und gleichzeitig Vertreter der Erzeuger in den Regionen Radolfzell – Rottweil) die extra mit zur Spendenübergabe und der anschließenden Besichtigung der Nachsorgeklinik gekommen sind. „Die Idee auch in diesem Jahr wieder zu Spenden wurde im Aufsichtsrat einstimmig angenommen. Wenn man dann vor Ort noch sieht, was alles bewegt und geleistet wird, bestätigt sich diese Entscheidung noch einmal. Wir wünschen der Nachsorgeklinik Tannheim weiterhin viel Kraft und Erfolg ihre tolle Arbeit weiterzuführen.“   

v.l.n.r. Willi Armbruster (Aufsichtsrat OMIRA), Ralph Wonnemann (Geschäftsführer OMIRA), Roland Wehrle (Geschäftsführer Nachsorgeklinik Tannheim), Alois Frey (Aufsichtsrat OMIRA)

Die Nachsorgeklinik Tannheim hilft Familien mit schwer chronisch erkrankten Kindern und sorgt durch die Schaffung einer geborgenen Atmosphäre dafür, dass das erkrankte Kind und die Familie sich körperlich und seelisch stabilisieren können. Weitere Informationen erhalten Sie unter /www.tannheim.de

Ravensburg, 25. September 2014

OMIRA erhält Auszeichnung für Energieeffizienz von Umweltminister Untersteller und EnBW-Chef Mastiaux

 Die OMIRA hat mit ihrem Erfindergeist beim Energiesparen gepunktet. Aus den Händen von Umweltminister Franz Untersteller erhielten, stellvertretend für die Geschäftsleitung, Alois Keller und der Projektleiter Helmut Müller am Mittwochabend in Stuttgart die Auszeichnung für die Energieeffizienzverbesserung bei der Milchpulverherstellung. Entwickelt wurde das Konzept im Rahmen des Netzwerks „Alb-Schwarzwald-Bodensee“ der EnBW.

Die OMIRA erhielt den Preis in der Kategorie „Rentabilität“ für das Gesamtkonzept zur Verbesserung der betrieblichen Energiebilanz und zur Entlastung der Umwelt bei der Milchpulverherstellung. So wurde der Gesamtenergieverbrauch bei der Trocknung des Milchpulvers durch eine effizientere Wärmerückgewinnungseinrichtung der neuen Milcheindampfanlage reduziert. Erreicht wurde die effizientere Wärmerückgewinnung durch das kalte Kondensat, das bei der Milchpulverherstellung entsteht. Dieses zusätzliche Kältepotenzial wird zur Effizienzverbesserung bei den Kühlprozessen und bei der Dampferzeugung genutzt. Auch konnten bei der Druckluft- und Kälteerzeugung Effizienzsteigerungen erzielt werden. Diese Einsparungen im Energieverbrauch trugen auch wesentlich zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei und sorgten zudem dafür, dass der Verbrauch der wertvollen Ressource Wasser verringert werden konnte. Eine interne Verzinsung von über 75 Prozent überzeugte die Jury von dem Projekt der OMIRA.

Ein Interview mit dem Projektleiter Helmut Müller sowie ein kleines Video finden Sie unter folgendem Link:

https://www.dialog-energie-zukunft.de/energieeffizienz-geld-aus-kaelte/#inhalt