Presseerklärung
OMIRA-Produkte zukünftig mit geänderter Produktkennzeichnung
OMIRA legt Maßnahmenpaket zur Veränderung der Kennzeichnung ihrer Produkte vor, um mehr Klarheit für Verbraucher zu schaffen.
Verwaltungsbehörden signalisieren Zustimmung.
Geschäftsführung entschuldigt sich bei Verbrauchern.
Die OMIRA Oberland-Milchverwertung Ravensburg GmbH gibt heute die Änderung ihrer Produktkennzeichnung auf den Verpackungen bekannt. Zentrale Punkte der Änderung sind der Verzicht auf den Zusatz „Bodensee“ und die Veränderung des Dachmarken-Logos. OMIRA reagiert mit diesen Maßnahmen auf eine vor Wochen aufgekommene Berichterstattung um eine Abgrenzung der Bodensee-Region und der daraus abgeleiteten Deklaration der OMIRA-Produkte. „Wir sehen ein, dass wir die Bezeichnung „Bodensee“ in einem engen Sinne nicht mehr für unsere gesamte Produktlinie zu jeder Zeit gewährleisten können, da OMIRA-Milch inzwischen auch Regionen im Schwarzwald, der Alb und verschiedene Regionen in Bayern umfasst. Unabhängig von juristischen Betrachtungsweisen kommen wir mit den geplanten Änderungen dem deutlichen Wunsch unserer Konsumenten nach Klarheit nach.
Die Aufnahme eines in den Niederlanden hergestellten Käse in unser OMIRA Markensortiment war trotz bester Qualität des Produktes ein Fehler, den wir sehr bedauern“, entschuldigten sich Dr. Wolfgang Nuber und Dr. Stefan Bayr, im Namen der Geschäftsleitung der OMIRA. Dieses Produkt wurde bereits vor mehr als drei Monaten aus dem Sortiment genommen, um weitere Irritationen beim Verbraucher zu vermeiden.
Zwar stammt der überwiegende Anteil der für die OMIRA-Produkte verwendeten Milch tatsächlich aus einer erweiterten Region um den Bodensee, sprich einem Umkreis von ca. 100 km, aber es kann im Rahmen der Rohstofflenkung zwischen den OMIRA-Betrieben auch Milch aus anderen Gebieten in Bayern, Baden-Württemberg oder Vorarlberg mit einfließen.
„Selbstverständlich unterstützen unsere Konsumenten mit dem Kauf unserer Produkte auch weiterhin ein Unternehmen ihrer Region und unsere 4.000 Milcherzeuger, und wir wünschen uns, dass wir mit unseren Maßnahmen das Vertrauen von allen Verbrauchern zurückgewinnen können“, so die OMIRA-Geschäftsführung. Dabei wird auch von Seiten der Behörden bestätigt, dass die Qualität der OMIRA-Produkte nicht in Frage stand.
Mit einer Angabe des jeweiligen Ortes der Herstellung auf ihren Produkten will die OMIRA den Verbrauchern eine zusätzliche Information bieten.
Die Verwaltungsbehörden wurden über die Änderungen bereits informiert und haben ihre Zustimmung signalisiert. Dies schließt auch mit ein, dass die Umstellung schrittweise erfolgen kann. Bis Frühjahr 2011 werden somit nach und nach nur noch Produkte mit der geänderten Verpackung in den Regalen zu finden sein.
Ravensburg, 22. Dezember 2010
OMIRA Oberland-Milchverwertung Ravensburg GmbH
Jahnstraße 10
88214 Ravensburg
Tel.: 0751/887-112
